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Kindertagespflege : Der Vertrag ist unterzeichnet

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Der Kreis Pinneberg ist als öffentlicher Träger der Jugendhilfe für die Kindertagespflege verantwortlich. Um dieser Verantwortung nachzukommen ist jetzt ein Vertrag unterzeichnet worden, der den Kommunen und Familien im Kreis Handlungs- und Planungssicherheit für die Dauer von fünf Jahren bietet.

shz.de von
erstellt am 29.Mär.2015 | 18:59 Uhr

Der Vertrag mit dem sperrigen Titel „Zuwendungsvertrag über die Wahrnehmung der Qualifizierung von Kindertagespflegepersonen und die Vermittlung von Tagespflegeverhältnissen im Kreis Pinneberg“ wurde zwischen der Kreis-Arbeitsgemeinschaft der Familienbildungsstätten und dem Kreis geschlossen. Birgit Schucht von der Abteilung Verwaltung Jugendangelegenheiten, Birgit Grelck, Fachdienstleiterin Jugend und Bildung des Kreises Pinneberg, Wiebke Lohse-Leowald von der Evangelischen Familienbildung Pinneberg, Ulrike Wohlfahrt von der Familienbildung Wedel und Elisabeth Pauls von der Familienbildungsstätte Elmshorn berichteten über intensive und konstruktive vorangegangene Vertragsverhandlungen.

Insgesamt stellt der Kreis den Familienbildungsstätten 246400 Euro jährlich zur Verfügung. Von den kreisangehörigen Städten und Gemeinden kommt ein weiterer Betrag von 201700 Euro jährlich dazu. Während die Familienbildungsstätten in den vergangenen Jahren jährlich bei allen Gemeinden Anträge auf Bezuschussung stellen mussten, ist mit dem neuen Vertrag erstmalig eine erhebliche Vereinfachung für die Familienbildungsstätten auf den Weg gebracht worden. Der Kreis hat mit Ausnahme einiger kleinerer Gemeinden mit seinen kreisangehörigen Städten und Gemeinden eine Fünf-Jahres-Vereinbarung abgeschlossen, mit denen die Gemeinden einen jährlichen Zuschuss zusagen und der Kreis die Anteile an die Familienbildungsstätten weiterleitet. „Das bedeutet eine Verwaltungsvereinfachung für alle Beteiligten“, erläuterte Verwaltungsmitarbeiterin Schucht.

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