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Jahresversammlung : Der Tierschutzverein ist gerettet

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Der Tierschutzverein Tornesch und Umgebung e.V. hat einen neuen Vorsitzenden: Der 26-jährige Markus Lemke wurde von der Jahreshauptversammlung einstimmig an die Vereinsspitze gewählt. Nach dem Tod des vorherigen 1. Vorsitzenden Bernd Ziehrock Anfang 2014 war es zunächst nicht gelungen, einen Nachfolger zu finden. Da ein Verein nicht weiterbestehen kann, wenn dieses Amt nicht besetzt ist, stand der Tierschutzverein kurz vor dem Aus.

Lemke, der vorher bereits Erfahrungen im Tierschutzverein Pinneberg sammeln konnte, hat sich entschlossen, sich zur Verfügung zu stellen, um den Verein zu retten, der Sache wegen. In einer Vorstandssitzung am 1. Juli wurde er zunächst kommissarisch eingesetzt und nun im Amt bestätigt. Feierlich wurden ihm das Tierschutzhandy und der Postfachschlüssel übergeben. „Wir freuen uns alle riesig, dass wir Markus Lemke gewinnen konnten und mit dem Tierschutzverein weitermachen können“, fasste Vereinsmitglied Jutta Wieckhorst die Gefühle der anwesenden Tierfreunde zusammen. „Ich bin sehr beglückt, dass es weitergeht, es hätte sonst wirklich etwa gefehlt“, gratulierte Brigitte Maeder, 1. Vorsitzende des Tierschutzvereins Elmshorn. In weiteren Wahlen wurden andere Posten des Tierschutzvereins Tornesch neu besetzt: 1. Schriftführerin ist weiterhin Wenke Ziehrock, Beisitzer im geschäftsführenden Vorstand wird Harald Bredfeld, der Aufgabe der Asylzwingerbetreuerin widmet sich auch künftig Uschi Schnuchel, 2. Schriftführerin wird Corinna Zabel, Beisitzerin im erweiterten Vorstand ist künftig Anja Vollbracht, und Rechnungsprüferinnen bleiben Anette Piekielny und Karen Maaß. Die Ämter des 2. Vorsitzenden und des Jugendleiters mussten mangels Bewerbern unbesetzt bleiben und sind daher weiterhin vakant.

Der neue Vorsitzende hofft, auch junge Leute als Mitglieder des Tierschutzvereins Tornesch zu gewinnen. Derzeit 215 Mitglieder stark, leidet der Verein an schwindender Mitgliederzahl, trotz des geringen Jahresbeitrags von einem Euro im Monat. „Ich habe deshalb eine Facebook-Seite eingerichtet, auf der wir künftig unsere Aktionen bekanntgeben“, verkündete Lemke. Diese Aktionen sind vielseitig, reichen von der Beratung über die Hundeausbildung „ohne Drill“ über die Betreibung des Asylhundezwingers und das Katzenkastrationsprogramm bis hin zum nun geplanten Bau eines Zaunes um die Hundewiese zum Schutz der Wildtiere.

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erstellt am 06.Okt.2015 | 19:43 Uhr

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