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Uetersener Nachrichten

24. Oktober 2017 | 14:20 Uhr

Vorstellung : Der Ortsgeschichte auf der Spur

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Wie ist Hetlingen entstanden? Wo liegen die Ursprünge? Diese Fragen wollen wir Bürgern, Neubürgern und der Nachwelt beantworten“, sagte Jens Körner, Sprecher der „Arbeitsgruppe Geschichtslehrpfad“. Bei einem Vor-Ort-Termin stellte die Gruppe geschichtsinteressierter Hetlinger gemeinsam mit Unterstützern und Sponsoren die ersten vier Schautafeln des Pfades vor. Die Tafeln stehen in den Ortsteilen Eckhorst, Cranz, das früher mit „K“ geschrieben wurde, Freiheit und Hetlingen und informieren über deren bewegte Entstehungsgeschichte.

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erstellt am 10.Feb.2016 | 21:23 Uhr

Fotografien und Karten zeigen, wie es hier vor 50 bis 100 Jahren ausgesehen hat. „Dazu gibt es Texte auf Hoch- und Plattdeutsch, denn am besten lässt sich das Lebensgefühl der Marsch einfach ,op Platt’ vermitteln, sagte Körner.

Als Vorsitzender der Hetlinger CDU erinnerte er an den Beginn der Geschichtspfad-Initiative. Die Fragestellung „Wäre es nicht interessant, bei einem Spaziergang durch Hetlingen auf die Bedeutung und Entstehung der Dorfteile hingewiesen zu werden?“ war Bestandteil des Wahlprogramms der Christdemokraten für die Kommunalwahl 2013. Im Sport-, Kultur- und Umweltausschuss wurde die Anregung aufgegriffen. Im Herbst 2013 fand das erste Treffen der Hetlinger Hobbyhistoriker statt. Der Geschichtslehrpfad beginnt im Jahr 1239.

Bei ihren Recherchen stützten sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe auf die Erinnerungen der Hetlinger Urgesteine Jonny Wrage, Jonn-Heinz Bernhardt, Uwe Hamkes und Gerlinde Körner. Zum Team gehörten außerdem Diana Gerhartz, die Jugendbeiratsmitglieder Julius Körner und Leon Gerhartz sowie Koordinator Jens Körner.

< Die Gestaltung der Tafeln lag in den Händen von Günter Nichts, dem Herausgeber des „Hetlinger Boten“. Für ihre Unterstützung dankte Körner der Raiffeisenbank Elbmarsch, der Uetersener Firma Möller, die die Rahmen der Schautafeln anfertigte, der Jagdgenossenschaft Hetlingen und dem Zusammenschluss Hetlinger Unternehmer.

„Die vier Schautafeln sollen es aber nicht gewesen sein“, kündigte der Arbeitsgruppensprecher an. Geplant ist, an der freien Wand der neuen Feuerwache gegenüber des „Hetlinger Treffs“ eine drei mal fünf Meter große Gesamtübersicht des Dorfes anzubringen. „Hier wird man erfahren können, wie die alten Ortsteile im Laufe der Zeit zusammenwuchsen und heute zusammen mit den Neubaugebieten unser schönes Dorf Hetlingen ausmachen“, so Körner.

Die Gemeinde plant für dieses Projekt Fördermittel bei der AktivRegion einzuwerben. Die Arbeitsgruppe würde sich über Fotografien aus der neueren Geschichte, etwa ab 1920, freuen. Wer Bilder einreichen möchte, kann sich unter 04103/86305 mit dem Kulturvereinsvorsitzenden Jonn-Heinz Bernhardt in Verbindung setzen.

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