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Jahresversammlung : Der Mehrheitsbeschaffer aus der Mitte

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die BfB hat ihr Wundenlecken beendet und konzentriert sich nun wieder auf die politische Arbeit vor Ort. Bei der Kommunalwahl im Mai hatte die Uetersener Wählergemeinschaft „bluten“ und Mandate an die Grünen abgeben müssen, genauso wie die SPD. Doch sei man immer noch das Zünglein an der Waage, fasste Fraktionschef Hans-Dieter Witt seine Analysen zusammen. „Wir können sowohl mit der CDU/FDP etwas durchsetzen als auch mit der SPD und den Grünen“, so Witt. Als Mehrheitsbeschaffer aus der Mitte gefällt sich die BfB ganz offensichtlich. Diese komfortable Situation lernten die Bürgerlichen in der vergangenen Legislaturperiode schätzen.

Bevor der Fraktionsvorsitzende vor den erschienenen Mitgliedern berichtete, war es Aufgabe von BfB-Chef Klaus Seidler, die Jahresversammlung im Restaurant „von Stamm“ zu eröffnen und seinerseits zu berichten. Kurz und knapp blickte er auf das abgelaufene Jahr zurück. Er benannte den Kleidermarkt, die Radtour, das durchgeführte Wintergrillen, das Grünkohlessen bei Ratjen sowie die Feier zum 20-jährigen Bestehen der BfB. Überschüsse aus den Veranstaltungen in Form von Sach- und Geldspenden seien weitergegeben worden. „Ich erinnere unter anderem an unseren Tannenbaum für die Tafel sowie die Geldspende an die Jugendfeuerwehr zum zehnjährigen Bestehen“, so der Vorsitzende. Wie Witt, dankte er allen Helfern für deren zuweilen herausragende Unterstützung. Wahlen zum Vorstand gab es auch. Seidler bleibt Vorsitzender, Sabine Lankau und Carsten Harms zum Spreckel wurden seine Stellvertreter. Zum Schriftführer wurde Jürgen Müller gewählt, Kassenwartin ist und bleibt Anke Meske. Zur Pressesprecherin wurde Petra Jäger gewählt. Ebenfalls besetzt werden konnten die drei Beisitzerposten. Aus dem Vorstand verabschiedet wurden Detlef Schramm und Gertrud Freimuth.

Erörtert wurde das Thema Jugenddisco/Jugendcafé, und dass die BfB diesbezüglich ihre prinzipielle Unterstützung signalisiert.

BfB-Mitglied Heinz Plickert regte an, konsequenter als bislang gegen die Hundehalter und die Raucher in Langes Tannen vorzugehen. Auch der Hausmeister könne diesbezüglich tätig werden. Es sei jedenfalls nicht hinnehmbar, was sich dort täglich abspiele. Zigaretten würden achtlos weggeworfen und stellten so eine Brandgefahr dar, wenn man etwas sage, werde man angeblafft nach dem Motto: Es brennt ja nicht der ganze Wald ab! Und viele Hundebesitzer würden ihre Tiere eben nicht anleinen, so wie gefordert.

Umweltausschussvorsitzender Holger Köpcke will sich dieser Sache annehmen.

Sabine Görs regte aus der Mitgliedschaft an, auch nach der Kommunalwahl Präsenz zu zeigen. So wie das die SPD bereits gemacht habe. Die BfB müsse die Themen aufgreifen, mit denen die Wählergemeinschaft während des Wahlkampfes habe punkten können. Es könne nicht sein, dass man sich nur einmal in fünf Jahren auf der Straße zeige. „Wir müssen bei den Bürgern im Gedächtnis bleiben“, so die Forderung von Sabine Görs.

Derzeit seien die anderen Parteien im Wahlkampf, nicht aber die BfB, gab Sabine Lankau zu bedenken.

Man werde sich im Vorstand aber mit dieser Anregung befassen, so Klaus Seidler, der wie Witt die Stammtische als ein Beispiel der dauerhaften Präsenz anführte, zu denen die BfB viermal im Jahr einladen wolle – ohne besondere Themenvorgabe.

Es sei für die BfB aber wichtig, nun in Gang zu kommen.

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erstellt am 15.Aug.2013 | 18:05 Uhr

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