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Kirchengemeinde : Der Martinsmarkt findet nicht statt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Alle Vorbereitungen für den Zweiten Tornescher Martinsmarkt mit Hobbykunst- und Verzehrständen sowie einem Programm mit Musik- und Textbeiträgen waren getroffen. Doch nun wird es am Sonntag, 9. November, keinen Martinsmarkt in der Kirche und auf dem Kirchengelände geben.

Die Organisatorinnen und der Kirchenvorstand waren nach Zusagen davon ausgegangen, dass im Kirchenzentrum die neue Küche und der Sanitärtrakt zur Verfügung stehen würden. Doch es gibt aus unterschiedlichen Gründen Verzögerungen, so dass sich das Organisationsteam in Absprache mit den beiden Pastoren gestern Morgen für eine Absage des Martinsmarktes entschieden hat. „Wir bitten um Verständnis, aber die baulichen Gegebenheiten lassen keine andere Entscheidung zu“, erläutert Petra Matthiesen die Situation. Bei ihr und Martina Küstner liefen alle Vorbereitungen zusammen. Sie hatten zahlreiche Ehrenamtliche für ein Mitwirken aktiviert und Hobbykunstaussteller eingeladen. Nun mussten sie gestern viel telefonieren, die Situation erklären, absagen und um Verständnis bitten.

„Wir sind selbst noch ganz geschockt und traurig. Denn alles sah so aus, als könnten Küche und Sanitärtrakt im Kirchenzentrum genutzt werden. Doch das geht nicht und hinzugekommen ist noch, dass die Kirche nicht beheizt werden kann“, machen Martina Küstner und Petra Matthiesen das Dilemma deutlich.

Dass die Kirche kalt bleiben muss, hat mit einem Rohrbruch zu tun, der im Zusammenhang mit den Sanierungsarbeiten festgestellt wurde und nun auch noch behoben werden muss. Der Gottesdienst um 10 Uhr findet natürlich statt. Ob er aber wie geplant als Familiengottesdienst mit Gesang von Mädchen und Jungen der evangelischen Kindertagesstätte ausgerichtet wird, war gestern noch nicht entschieden.

Ein Verlegen des Martinsmarktes auf das Gelände des Bonhoefferhauses schied für die Organisatoren aus. Denn gleich nach dem Gottesdienst sollten die Besucher sich an der Hobbykunst erfreuen und sich mit Suppe, Würstchen, Kuchen und Getränken stärken. Und zudem sollten die musikalischen Darbietungen in der Kirche das Herzstück des Martinsmarktes bilden.

Dort sollte stündlich bis 16 Uhr „handgemachte“ Musik von Klassik bis Pop, gespielt von Mitgliedern der Kirchengemeinde sowie Schülern und Dozenten der Musikschule Krol, erklingen und Büchereileiter Michael Harbeck Geschichten vorlesen. „Einen Adventsmarkt wollen wir aus dem Martinsmarkt nicht machen. Wichtig ist, dass alle noch notwendigen Bau- und Sanierungsarbeiten zügig gut zu Ende geführt werden“, betont das Martinsmarkt-Vorbereitungsteam.

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erstellt am 05.Nov.2014 | 17:57 Uhr

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