St. Martin : Der Mantel der Barmherzigkeit

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Das war ein tolles Spiel! Hella Amberg, die beim Martinsumzug durch das Kloster die organisatorischen Fäden in den Händen hielt, war außer sich vor Glück.

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13. November 2011, 21:01 Uhr

Und das hatte mehrere Gründe. Zum einen war es zwar kühl aber dennoch trocken. Weiter kamen rund 250 Laternekinder und deren Eltern, um das szenische Spiel im Kloster zu verfolgen. Und drittens freute sie sich über das Spendenergebnis zugunsten des Klosters. Zwar wurde Apfelpunsch und Kakao kostenlos angeboten, doch eine Spendendose signalisierte, dass man gerne eine Kleinigkeit vor Ort lassen könne. 101,50 Euro wurden am Ende des Tages gezählt und inzwischen auch an den Klosterprobsten überreicht. Hubertus Graf von Luckner war zuvor aktiv gefordert. Denn er war der Bettler beim Martinsspiel. Der berühmten Szene, bei der der Heilige St. Martin seinen Mantel mit dem Frierenden teilt, sahen alle von der anderen Seite des Burggrabens aus zu. Nur Martin selbst ritt mit „seinem“ Pferd – Wallach Nico aus dem Stall Renschler – herüber und erlöste den Klosterprobsten, der wirklich fror, denn die Temperaturen bewegten sich Nahe der Null-Grad-Grenze. Martin wurde von Apotheker Jörg Salveter gespielt.

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