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Uetersener Nachrichten

17. Dezember 2017 | 19:27 Uhr

Der letzte Wurf war entscheidend

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Als „Riesenspieltag“ umschrieben die Basketballer des TSV Uetersen den vergangenen Sonntag, an dem gleich sechs ihrer Teams im Einsatz waren. Die 1. Herren empfingen in der Stadtliga West den Eimsbütteler TV III, bei dem sie am 8. November noch klar mit 56:76 verloren hatten. Dass es nun in der LMG-Halle deutlich enger zuging, erklärte André Hoppe, Spartenleiter und Spieler der TSV-Korbjäger, wie folgt: „Es sind ein paar Trainingseinheiten ins Land gegangen und wir spielen nun intensiver sowie motivierter!“ TSV-Trainer Christoph Nicol gab seinem Team einen guten „Schlachtplan“ mit auf den Weg. So übten die Rosenstädter von Beginn an Druck aus und spielten als Team gut zusammen.

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erstellt am 10.Dez.2015 | 20:00 Uhr

Exemplarisch für das verbesserte TSV-Spiel war eine Szene, in der Christian Scheffler nach einem schönen Pass von Marcel Hoppe zum Korb zog und traf, obwohl er gefoult wurde. „An diesen Momenten sieht man, dass unser Team langsam ins Rollen kommt“, sagte André Hoppe. Mit einer starken Abwehrleistung und immer besser werdenden Angriffen gelang es den Hausherren, sich bis zur Pause leicht abzusetzen. „Dann haben wir aber den Beginn des dritten Viertels verschlafen, so dass der Gegner wieder herankam“, gab André Hoppe zu. Im letzten Viertel ging es schließlich Schlag auf Schlag. Als der Uetersener Furkan Capan kurz vor Ultimo gefoult wurde, bekam er zwei Freiwürfe ‒ und verwandelte beide zur 64:65-Führung. Gut zu verteidigen und dann einen Abpraller zu gewinnen hätte nun zum Sieg genügt ‒ doch ein ETV-Spieler kam frei zum Wurf und traf zum 65:66.

Vier Sekunden waren noch auf der Uhr, woraufhin Nicol seine Auszeit nahm. Er gab einen Spielzug vor, an dessen Ende Marvin Haseldiek frei zum Wurf kommen sollte. Dies gelang auch, doch Marvin Haseldiek verlegte seinen Wurf knapp; den Abpraller gewann Timo Meyer und gab in der letzten Hundertstelsekunde einen Wurf ab. Der Ball tippte zweimal auf den Ring und fiel dann nach außen weg. Anstatt mit 67:66 zu gewinnen, verloren die Uetersener mit 65:66 ‒ bitterer geht es kaum.

„Schnell hingen alle Köpfe unten“, so André Hoppe, der berichtete: „Vor allem Marvin Haseldiek und Meyer war die Enttäuschung anzusehen!“ Nicol fand jedoch die richtigen Worte und Hoppe zog folgendes Fazit: „Wir haben gut gespielt und waren fast über 40 Minuten wach ‒ aber leider ist es im Basketball mitunter so, dass es am Ende einen entscheidenden Wurf gibt, der nicht immer im Korb landet. Trotzdem war es ein starkes Spiel, mit dem die Zuschauer gut unterhalten wurden und auf das wir aufbauen können!“

Am morgigen Sonnabend, 12. Dezember steht klar der Spaß im Vordergrund, wenn die TSV-Korbjäger ab 10 Uhr in der LMG-Halle ihr Weihnachtsturnier ausrichten.

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