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Uetersener Nachrichten

19. Oktober 2017 | 13:04 Uhr

Handball : Der Lernprozess geht weiter

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Torchancen waren durchaus vorhanden, nur haben die 1. Männer des TSV Uetersen diese nicht genutzt. Anders die HG Barmbek II, die fast ausschließlich beim Abschluss erfolgreich war. So musste der TSV mit einer 24:34 (11:16) Niederlage im Gepäck die Heimreise antreten.

shz.de von
erstellt am 22.Okt.2013 | 21:35 Uhr

Die ersten drei Angriffe der Heimsieben blieben noch erfolglos. So konnte der TSV mit seinem dritten Angriff das 0:1 durch Torben Lötje erzielen. Dieses war dann auch die einzige Führung für die Uetersener, die ohne Frederik Heine, Maximilian Ladiges und Oke Warnholz angetreten waren. In der 5. Minute ging Barmbek II dann 2:1 in Führung und konnte diese bis zur 10. Minute auf 8:3 ausbauen. Zeit für TSV-Trainer Jörg Schwarz, die grüne Karte auf den Tisch zu legen.

„Wir dürfen uns nicht darauf konzentrieren mit den Schiris zu diskutieren und müssen mit mehr Bewegung im Angriff spielen“, so der Trainer während seiner Ansprache. In der Tat wurde es etwas besser und der TSV konnte bis auf drei Treffer (20. Minute, 11:8) herankommen. Bei diesem Abstand blieb es (25. Minute, 14:11), obwohl Torben Lötje zwei freie Würfe in Folge ausgelassen hatte.

In der Schlussphase von Halbzeit eines hielt man sich dann nicht an die beim Time-Out von Barmbek ausgegebenen Vorgaben und so ging es mit einem Fünf-Tore-Rückstand in die Pause.

„Wir dürfen uns nicht hängen lassen, die Chancen sind doch da. Wir müssen sie eben nur nutzen. Dazu müssen wir unnötige Zeitstrafen (insgesamt fünf) vermeiden“, so munterte Jörg Schwarz seine Mannen während der kurzen Kabinenansprache auf.

Die zweite Halbzeit begann aber, wie die erste geendet hatte. Barmbek konnte sich weiter absetzen (36. Minute, 20:13). Durch einige personelle Umstellungen (Hendrik Janert löste Sören Lötje im Tor ab, Tim Redeker und Tobias Bauer wechselten zwischen Abwehr und Angriff) und einem 3-Tore-Lauf konnte Uetersen auf 20:16 verkürzen. Die aufkommende Hoffnung erstickte Barmbek aber im Keim und nutzte die leichten TSV-Ballverluste und nicht genutzten freien Würfe zu erfolgreichen Gegenstößen. Trotz der klaren Niederlage war positiv, dass alle Feldspieler getroffen haben und die drei eingesetzten A-Jugendlichen (Lasse Timm, Tobias Bauer und Simon Ossenbrüggen) sich immer besser in den Herrenbereich einfinden. „Die gesamte Mannschaft ist gefordert und muss mehr an sich glauben. Wir befinden uns nach dem Umbruch aber weiterhin im Lernprozess“ so der Trainer, der zuversichtlich die nächsten Spiele sieht. TSV Uetersen: Im Feld: Tim Redeker 5 Tore, Torben Lötje 3, Fabian Reith 4, Tobias Bauer 3, Nils Ladiges 3, Lasse Timm 3, Christoph Dobert, Simon Ossenbrüggen, Jasper Timm je 1. Im Tor: Sören Lötje 11 gehaltene Bälle, Hendrik Janert (ab 36. Minute) 4.

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