Ausstellungseröffnung : Der Gottorfer Codex

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Nun ist es soweit, die große Sommerausstellung mit dem Titel: „Der Gottorfer Codex – Blütenpracht und Weltanschauung“ ist für einen Sommer (bis 26. Oktober) zurück auf Schloss Gottorf.

shz.de von
22. Mai 2014, 18:50 Uhr

In der großen Reithalle sind die aus Dänemark entliehenen „Prachtbände“ (Florilegium) der Codex – ein „großartiges Pflanzenbuch“ – mit bezaubernden Blumenbildnissen vom Hamburger Blumenmaler Hans Simon Holtzbecker zu besichtigen.

Im 17. Jahrhundert entwickelte sich Gottorf unter Herzog Friedrich III. zu einem der „bedeutendsten Fürstenhöfe der Epoche“. Das Schloss wurde zu einem kulturellen Zentrum Nordeuropas und der Gottorfer Riesenglobus, der Neuwerkgarten und die reichen Sammlungen der Kunstkammer, sowie die Bibliothek wurden berühmt. In dieser Zeit entstand auch der „Gottorfer Codex, der vier Bände umfasst und auf rund 360 großformatigen Pergamenten die vielfältige Pflanzenwelt des Gottorfer Gartens zeigt. Hier waren um das Jahr 1650 über 1150 Pflanzenarten aus aller Welt versammelt, denn der Herzog förderte den kulturellen Austausch und holte Künstler an den Hof.

Geöffnet: Mo.-Fr. 10-17 Uhr, Sa. und So. 10-18 Uhr. Es ist ein Katalog erschienen.

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