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Uetersener Nachrichten

22. August 2017 | 22:26 Uhr

Handball : Der fünfte Auswärtssieg

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Am letzten Hinrunden-Spieltag der Hamburg-Liga gastierten die 1. Frauen des TuS Esingen beim Schlusslicht TuS Aumühle-Wohltorf. Nachdem in der Nacht zum Sonntag viel Schnee gefallen war, mussten sich die Esingerinnen auf die weite Fahrt gen Sachsenwald (pro Strecke rund 60 Kilometer) begeben. Chefcoach Jan-Henning Himborn war verhindert, so dass Co-Trainer Jan-Michael Bruhn verantwortlich auf der Bank saß. Die Marschroute war klar: Ihre Heimschwäche (alle fünf Hinrunden-Heimspiele gingen verloren) wollten die Tornescherinnen „kompensieren“, indem sie ihren bereits fünften Auswärtssieg feiern.

Die Aumühlerinnen hatten Anwurf, doch das erste Tor gelang Katja Brandt für die Gäste (0:1/1.). Begünstigt durch zahlreiche Paraden ihrer Torhüterin Jessica Krass, die acht von 19 Würfen parierte (Quote: 42,1 Prozent), blieben die Esingerinnen zunächst vorne. Doch die offensive Gäste-Abwehr behagte den Aumühlerinnen, die in Schlagdistanz blieben und nach zwölf Minuten erstmals selbst in Führung gingen (7:6). Bruhn reagierte und ließ sein Team fortan defensiver verteidigen. „Leider haderten unsere Spielerinnen gelegentlich mit den Schiedsrichter-Entscheidungen, anstatt sich voll auf das Spiel zu konzentrieren, so dass es weiter eng blieb“, berichtete Valko Scheele, Betreuer der Esinger Frauen, die durch Katja Brandt nach 27 Minuten wieder in Führung gingen (11:12).

In derselben Minute hatte Krass „Gesprächsbedarf“ mit den Schiedsrichtern, die dies mit einer Zwei-Minuten-Strafe ahndeten, so dass Frauke Langhein ins Tor ging. Was zu diesem Zeitpunkt niemand ahnte: Langhein sollte die gute Quote von Krass sogar noch überbieten, indem sie elf von 19 Würfen abwehrte (57,9 Prozent). Und die Zeitstrafe gegen Krass löste einen kleinen „Lauf“ bei den Esingerinnen aus: Angelika Koziol stellte den Pausenstand von 11:14 her. Durch Tempogegenstöße und erfolgreiche Würfe vom Kreis kam Koziol am Ende wie Julia Berge auf sechs Tore.

Nach dem Seitenwechsel hielten die Esingerinnen ihren Gegner eine Viertelstunde lang auf nahezu gleichem Abstand, ehe sie sich ab der 45. Minute von 17:21 mit acht (!) Treffern in Folge auf 17:29 absetzten (55.), was die Entscheidung bedeutete. „Unsere Abwehr agierte konsequent und konzentriert – Aumühle war vor diesem Bollwerk hilflos“, lobte Scheele. Nach vergebenen Würfen und Ballverlusten der Gastgeberinnen kam die Bruhn-Sieben immer wieder zu Gegenstößen. In den letzten zehn Minuten setzte Bruhn noch einmal alle Spielerinnen ein, was sich nicht negativ auf den Vorsprung auswirkte. Am Ende feierten die Esingerinnen einen 30:19-Kantersieg und Scheele sagte: „Das ist ein großartiges Ergebnis zum Abschluss der ersten Halbserie. Wir hatten neun Torschützinnen und zwei Torfrauen mit einer hervorragenden Quote – was will man mehr?“

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erstellt am 12.Dez.2012 | 20:32 Uhr

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