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Uetersener Nachrichten

19. Oktober 2017 | 18:34 Uhr

TowerFfestival : Der Flugplatz wird gerockt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Festivals sind schwer angesagt! Etwa hat der „Rolling Stone“ – die „Bibel“ der deutschen Rockfans – rechtzeitig zur Saison ein dickes Heftchen mit allen wichtigen Terminen von überregionaler Bedeutung herausgebracht. Von diesem Boom profitieren auch Frank Bartsch, Kai Ludewigs und Sven Szaguhn von „Tower-Events-Heist“ mit ihrem Tower-Festival auf dem Flugplatzgelände. Am Sonnabend, 24. August, steigt die vierte Ausgabe, die wieder in Kooperation mit Ulrike Schreiber von „SchreiBär Management“ aus Tornesch organisiert wird.

shz.de von
erstellt am 02.Jul.2013 | 20:45 Uhr

Die beiden Heistmer und der Haselauer haben sich ein Ziel gesetzt. Mehr als 3000 Gäste wollen sie zum Konzertreigen auf die Wiese mit dem Fiat-Düsenjäger locken. Denn die Zahlen steigen kontinuierlich. Startete man einst mit 800 Zuschauern, so waren es im vergangenen Jahr schon 2500.

Um den Festivalfreunden ein zusätzliches Argument für den Ticketkauf zu liefern, wurde das Programm aufgerüstet. Gab es früher einen Headliner, so sind es diesmal zwei. Die musikalische Ausrichtung bleibt jedoch unverändert: Es muss ordentlich krachen. Dafür garantieren etwa die Neulinge des Tower-Festivals, die allerdings schon die Fans der Neuen Deutschen Welle zu wildem Hüpfen auf die Tanzfläche trieben. „Extra-breit“ haben mit „Flieger, grüß mir die Sonne“ oder Hurra, hurra, die Schule brennt“ Klassiker des Genres geschaffen. Nach einem kommerziellen Tief und Umbesetzungen in den Neunzigern des vergangenen Jahrhunderts entwickelte sich Extrabreit zu einer intensiv tourenden Band. Man scheut sich aber auch nicht vor Experimenten, wie die 2010 mit dem Philharmonischen Orchester Hagen aufgenommene CD „Genuss ohne Reue“ zeigt.

Nicht ganz so rockig, aber mindestens so feierfreudig ist der zweite Topact „Torfrock“. Bereits bei der Heistmer Premiere 2010 waren Klaus Büchner, Raymond Voß und Konsorten dabei.

An die guten alten Zeiten des Punk wird auch der zweite Neuling auf dem Flugplatz erinnern. „Die Toten Ärzte“ bedienen sich im Repertoire von „Die Toten Hosen“ und „Die Ärzte“. Die Coverband bringt also zusammen, was in den Siebzigern undenkbar schien. Die Lokalmatadoren von „Bla Bla Magazines“ („gerne etwas härter“) und „Selfish“ (von melodiös bis hart“) sowie die Hamburger Band „Bon Scott“ (AC/DC-Cover) komplettieren das Line-up.

Tickets für 20 Euro gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen. An der Abendkasse kosten die Karten 25 Euro. Kinder bis zwölf Jahren kommen umsonst rein. www.tower-events.de

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