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Uetersener Nachrichten

16. Dezember 2017 | 10:42 Uhr

Handball : Der erste Pflichtspielsieg

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Obwohl sie in der Hamburg-Liga einen Fehlstart hinlegten und mit 1:5-Punkten zurzeit Vorletzter sind (was allerdings nicht den gezeigten Leistungen entspricht), gastierten die 1. Männer des TuS Esingen in der 1. Runde des HHV-Pokals als klarer Favorit beim Landesligisten HT Norderstedt III. Die Gefahr einer Pokal-Niederlage bei einem klassentieferen Gegner war natürlich existent – dass seine Schützlinge den Gegner unterschätzen könnten, schloss TuS-Trainer Jan-Henning Himborn aber aus.

shz.de von
erstellt am 03.Okt.2013 | 19:33 Uhr

Es dauerte etwas mehr als zwei Minuten, ehe das erste Tor fiel die Norderstedter in Führung gingen. 20 Sekunden später überwand Jesko Semmelhack von der rechten Außenposition aus HTN-Torwart Olaf Karras zum 1:1. Bis zur zehnten Minute blieben die Hausherren in „Schlagdistanz“ (4:6), dann drehten die Esinger ein wenig auf. Der Favorit erhöhte neben dem Tempo und die Konzentration und zog mit sieben (!) Toren in Folge auf 4:13 davon (21.).

Die Übungseinheit, die Jan-Henning Himborn für eine Zeitstrafe des Gegners angeordnet hatte, besagte, dass TuS-Torwart Benjamin Boje auf der Bank Platz nahm und ein weiterer Feldspieler (in diesem Fall Daniel Abel) den Angriff verstärkte. Zwei unnötige Ballverluste provozierten in dieser Phase Torwürfe von Karras beziehungsweise einem Norderstedter Feldspieler vom eigenen Abwehrkreis aus. Diese verfehlten das Gäste-Gehäuse zwar jeweils knapp, doch die Esinger beendeten diese „Übungsphase“ noch vor dem Ablauf der Norderstedter Strafzeit. Erst im zweiten Durchgang versuchten es die Gäste noch einmal, einen siebten Feldspieler hereinzunehmen – und Jan-Henning Himborn schimpfte, als das Ergebnis in dieser Phase nicht ausgebaut wurde: „Mit zwei Mann mehr schafft ihr es nicht, ein Tor zu erzielen ...“

Zurück zum Spielgeschehen: Bis zur Pause bauten die Tornescher ihren Vorsprung in der Halle des Norderstedter Schulzentrums Süd kontinuierlich aus, so dass die Seiten beim Stand von 7:17 gewechselt wurden. Die ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit

beendeten alle HTN-Hoffnungen auf ein günstigeres Ergebnis, denn Esingen traf viermal in Folge – 7:21. Besonders positiv fielen Jannik Genz und Felix Haack auf: Genz versenkte souverän alle drei TuS-Siebenmeter im Netz und war auch schnell auf den Beinen, wenn es darum ging, Tempogegenstoß erfolgreich abzuschließen. Und Haack glänzte mit Gewaltwürfen sowie sehr gekonnten Anspielen an den Kreis. Tor für Tor erhöhten die 1. Esinger Männer den Abstand und zogen schließlich mit einem souveränen 37:13-Kantersieg in die 2. Runde ein.

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