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Uetersener Nachrichten

23. August 2017 | 10:55 Uhr

Handball : Der erste Heim-Punkt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Zum Rückrunden-Start wollten die 1. Frauen des TuS Esingen am vergangenen Sonnabend ihren ersten Hamburg-Liga-Heimsieg feiern, nachdem sie unter der Woche im HHV-Pokal bereits den Oberligisten SG Hamburg-Nord geschlagen hatten.

Gegen den Eimsbütteler TV fehlten krankheitsbedingt zwar Frauke Langhein und Sandra Schacht, doch ein Siebenmeter bedeutete die 1:0-Führung (3.). Dann drehten jedoch die Gäste auf (1:3/10.). „Beim 3:4 war unsere Welt noch in Ordnung, aber dann hat er ETV fast jeden unserer Fehler bestraft und sich bis zur 19. Minute auf 3:9 abgesetzt“, befand TuS-Betreuer Valko Scheele.

Anschließend konnten die Esingerinnen ihre Fehlwürfe und technischen Fehler aber minimieren und kamen auf 10:12 heran. Nach dem 10:13 (28.) parierte TuS-Torhüterin Jessica Krass noch einen Siebenmeter, so dass es bei einem Drei-Tore-Rückstand zur Pause blieb. Bemerkenswert: Frederike Schmidt warf ihre vier Tore des Spiels innerhalb von fünf Minuten (21. bis 25.). Nach dem Seitenwechsel setzten sich die Eimsbüttelerinnen gleich wieder auf fünf Tore ab, ehe es einen siebenminütigen „Nichtangriffspakt“ gab. Erst in der 42. Minute beendete Anna-Cathleen Voigt mit einem verwandelten Siebenmeter die Torflaute. „Zunächst sah es aber nicht gut aus“, so Scheele angesichts der Tatsache, dass, nachdem die Esingerinnen zwischenzeitlichen bis auf zwei Tore verkürzt hatten, wenig später ein 13:18 auf der Anzeigetafel stand (46.).

Durch Kampf sowie besseres Abwehr- und Angriffsspiel kamen die Gastgeberinnen wieder bis auf ein Tor heran (18:19/50., 19:20/54.), ehe ihr Spannungsbogen wieder nach unten ging und die ETV-Frauen nach ihrer Auszeit auf 19:22 davonzogen (55.). In der 58. Minute stand es 20:23 und den Esingerinnen lief nun die Zeit davon. Scheele dazu: „Wetten wurden auf uns nicht mehr abgeschlossen ...“ In den letzten beiden Minuten wurde es dramatisch: Angelika Koziol verkürzte per Strafwurf auf 21:23 und als noch 55 Sekunden zu spielen waren, nahm TuS-Trainer Jan-Henning Himborn seine Auszeit, um neue taktische Anweisungen zu geben.

Nach einer Parade von Krass, die insgesamt elf von 34 Würfen (eine starke 32,4-Prozent-Quote) parierte, trugen die Esingerinnen ihren Angriff schnell vor und Voigt erzielte den 22:23-Anschlusstreffer. Die Gäste vertändelten ihren letzten Angriff, so dass die TuS-Frauen 15 Sekunden vor Schluss noch einmal in Ballbesitz kamen. Ihr Angriff endete in der ETV-Abwehr und mit einer Freiwurf-Entscheidung für Esingen. Himborn monierte, dass die Uhr zu weit gelaufen sei. Die Schiedsrichter entschieden, dass noch fünf Sekunden zu spielen sind, die Mauer wurde platziert – und Voigt warf den Ball zum 23:23-Endstand ins Netz. „Das war ein weiterer wichtiger Zähler, um sich vom Tabellenende abzusetzen“, freute sich Scheele über den ersten Heim-Punkt.

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erstellt am 16.Jan.2013 | 19:58 Uhr

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