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Wertstoffcontainer : Der Dreck stinkt zum Himmel

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Containersammelplätze sind seit vielen Jahren ein einziges Ärgernis. Die Stadt hat mit der GAB, das ist die Gesellschaft für Abfallwirtschaft und Abfallbehandlung mit Sitz in Kummerfeld, einen Vertrag, nach dem die Gesellschaft für die Sauberkeit des gesamten Platzes zu sorgen hat. Dieser vertraglichen Verpflichtung aber kommt die GAB nicht immer nach.

shz.de von
erstellt am 14.Apr.2015 | 21:45 Uhr

Gestern Morgen sah es am Stichhafen mehr als schlimm aus. Nicht nur die Flaschencontainer waren bis zum Rand gefüllt, daneben lagen Pappen und andere Materialien, die sich bis zur Zaunhöhe stapelten. Auch die dafür vorgesehenen Container waren randvoll. Die Bürger kümmert das offensichtlich wenig. Statt alles wieder mit nach Hause zu nehmen oder einen anderen Sammelplatz anzufahren, wurde wild abgekippt. Das Drama hätte seinen Lauf genommen, wenn nicht plötzlich ein Entsorgungswagen vorgefahren wäre. Nun ist die Pappe weg, doch der Ärger bleibt. Die Stadtverwaltung hat angekündigt, von nun an mehr Vertragstreue einzufordern. Auch, so Maria Vallone vom Ordnungsamt, werde jetzt mit der Politik darüber diskutiert, einzelne Containerstandorte zu schließen. So den Sammelplatz an der Franz-Kruckenberg-Straße. Im Zusammenhang mit den Ärgernissen rund um den Gelben Sack (wir berichteten), wird es demnächst ein Gespräch im Rathaus geben. Nach UeNa-Informationen soll versucht werden, den Abfuhrtag von Montag auf zum Beispiel Dienstag zu verlegen, um so zu verhindern, dass der Gelbe Sack, aus Gründen der Bequemlichkeit, bereits am Freitag an die Straße gestellt wird. Zum einen, so IHG-Vorsitzender Andreas Hinrich, schade das dem Erscheinungsbild einer Rosen- und Hochzeitsstadt. Er appelliert an die „gute Nachbarschaft“. Wenn man selbst verhindert sei, den Sack am Sonntagabend vor die Tür zu stellen, könne man den Nachbarn bitten, das zu tun. Zum anderen befinden sich in den Säcken oft Lebensmittelreste, die Tiere animieren, tätig zu werden. Vögel und Nager sind durchaus in der Lage, den dünnen Kunststoffsack aufzuhacken und damit ein Müllproblem auszulösen.

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