Keramiktage in Langes Tannen : Der brennende Dornbusch

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Keramiker sind nicht aus Zucker. Daher machte ihnen der Landregen, der gestern Vormittag die Erde benetzte, auch nicht wirklich etwas aus. Schließlich war der Sonnabend regenfrei geblieben. Eine halbe Stunde vor Beginn der Uetersener Keramiktage hatte Petrus den Hahn zugedreht. Und so kamen sie, die vielen Besucher aus unmittelbarer Nähe aber auch weiterer Entfernung, um „ihren“ Keramiker aufzusuchen, bei dem sie in den Jahren zuvor bereits Stücke erworben hatten. Es war an der Zeit, ergänzend einzukaufen.

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29. Juli 2012, 18:49 Uhr

Bei anderen Besuchern registrierte Gabriela Schramm, die Organisatorin der Veranstaltung in Langes Tannen, grundsätzliches Interesse. Gebrauchs- und Zierkeramik gab es Hülle und Fülle. Auch Frostsicheres für den Außenbereich, mal mit, mal ohne pflanzliche Ergänzung (Steingartengewächse) war im Angebot der 25 Aussteller. Bei Keramikerin Wanda Stehr aus Tornesch kamen Kinder auf ihre Kosten, sie konnten sich aus Lehm zum Beispiel einen kleinen Würstchengrill basteln. Schon mit drei Euro waren die Kleinen dabei. Mathias Stein aus Hamburg hatte Spielsteine mitgebracht, mit denen Kinder kreativ werden konnten. Nach dem Vorbild der früheren Steinbaukästen, dem Vorbild von Lego, Fischertechnik & Co., hatte der Keramiker kleine Klötzchen hergestellt, mit denen tolle Bauwerke entstehen konnten. Nur das entsprechende Geschick mussten die Kinder mitbringen.

Doch, wie man von Erwachsenenseite verfolgen konnte, verfügen die Kleinen über ein solches – auch im Zeitalter von Computerspiel und „Sozialem Netzwerk“, der virtuellen „Spielwiese“ für den Nachwuchs.

Während die Kinder spielten oder bastelten, konnten die Erwachsenen so manchen Deal machen – für die Stube, den Garten oder die Terrasse.

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