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Uetersener Nachrichten

22. August 2017 | 08:04 Uhr

FWH : Der Bauhof soll erhalten bleiben

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Politische Auseinandersetzungen gibt es für die Freie Wählergemeinschaft Haselau vornehmlich auf Amtsebene. „Für uns steht fest: Der Amtsbauhof muss erhalten bleiben!“, sagte Fraktionssprecher Marco Küchler während der FWH-Jahresversammlung im Jägerkrug. Zwar gab ein Gutachten der Firma Kubus Hinweise, wie die Arbeit effektiver organisiert werden kann. Doch derzeit streitet man um eine „Koordinierungsstelle“, also einem Chef, der nach Meinung der Freien auch die Kontrolle über die durchgeführten Arbeiten hat.

Die FWH sucht jedenfalls in diesen Auseinandersetzungen den Schulterschluss mit der Freien Wahlgemeinschaft Hetlingen und der Haseldorfer SPD. Mit diesen Amtsausschussmitgliedern kommt man regelmäßig in „Politischen Runden“ zusammen, so Marco Küchler.

Als „unverändert gut“ charakterisierte er die Situation in der Haselauer Gemeindevertretung und den Ausschüssen. Ausdrücklich dankte er Christ- und Sozialdemokraten. „Die Arbeit macht uns allen Spaß und das sollte auch in Zukunft so sein“, sagte Marco Küchler.

An dieser Einschätzung ändert auch nichts, dass CDU und SPD den FWH-Antrag niederstimmten, die Schneeräumung an ein Unternehmen zu vergeben. Damit hätte man älteren sowie berufstätigen jüngeren Menschen eine Last abnehmen können. Als wichtigste Aufgabe der Zukunft sieht man die Breitbandversorgung im Dorf an. Die Hoffnung ist groß, dass der Anfang 2014 gegründet Zweckverband den Zuschlag beim Verkauf der Sparte des Abwasser-Zweckverbandes bekommt. Dann sieht man gute Chance, die vor einigen Jahren gestartete und zwischenzeitig gestoppt Initiative wieder zu starten.

Verhindert war der Vorsitzende Michael von Malottki, dessen Bericht sein Stellvertreter Jochen Hülsmann verlas. Gute Erfahrungen hat man mit dem monatlichen FWH-Stammtisch gemacht. Dort kann man gut mit den Bürgern ins Gespräch kommen. Gut angenommen wird auch der Klön- und Spielnachmittag für die älteren Haselauer. Der Skat- und Kniffelabend muste aus organisatorischen Gründen ausfallen. Da grundsätzlich das Interesse an diesen Spieleabenden sinkt, wollen die Freien es in eine interne Veranstaltung umwandeln. Ohne Überraschungen verliefen die Vorstandswahlen. Bestätigt wurden der stellvertretende Vorsitzende, Schriftführer Marco Küchler und Pressesprecher Gunter Küchler.

Aus Beitragserhöhung wurde -senkung

Kontrovers diskutiert wurde während der Jahresversammlung der Freien Wählergemeinschaft Haselau im Jägerkrug nur das Thema Beitragserhöhung. Seit 1986 sind die Sätze unverändert geblieben. Einzelpersonen zahlen 24 Euro jährlich, Familien 36. „Der Kassenbestand schmilzt sukzessive ab“, erklärte der stellvertretende Vorsitzende Jochen Hülsmann. Der Vorstand schlug vor, die Beitrag auf 36 beziehungsweise 54 Euro zu erhöhen.

Diesen Vorschlag kritisierten Harald Jürgs und Anette von Malottki. Eine Erhöhung um 50 Prozent sei zu hoch, sagte er. Die FWH verfüge über eine sehr aktive Mitgliedschaft und da sei eine Erhöhung kontraproduktiv, erklärte Anette von Malottki. Schriftführer Marco Küchler entgegnete, dass man sich in den vergangenen Jahren kostenträchtiger Aktivitäten enthalten habe. Sollte es etwa wieder ein Sommerfest geben, um neue Mitglieder zu werben, würden zusätzliche Ausgaben anfallen.

Man einigte sich schließlich auf einen Kompromiss. Die Diskussion wird auf die Jahresversammlung Anfang 2016 verschoben. Weil man sich vor allem Zulauf von jüngeren Haselauern erhofft, wurde der Beitrag für Schüler und Auszubildende von zwölf auf null Euro gesenkt. Es soll also eine Schnuppermitgliedschaft geben. Zudem wird der Beitrag in einen „Mindestbeitrag“ umdefiniert. Jedes Mitglied ist also frei, mehr zu geben als die derzeit geltenden Summen.

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erstellt am 12.Mär.2015 | 19:27 Uhr

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