zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

16. Dezember 2017 | 12:47 Uhr

Handball : Der Abstieg ist besiegelt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Was sich seit Wochen andeutete, ist seit Sonntagabend traurige Gewissheit: Die 1. Frauen des TuS Esingen haben den Klassenerhalt in der Oberliga Hamburg/ Schleswig-Holstein verpasst. Weil die TuS-Frauen am Sonntag mit einem 31:37 bei der SG Todesfelde/Leezen ihren vierte Niederlage in Folge kassierten, liegen sie nun als Vorletzter neun Punkte hinter dem rettenden elften Rang ‒ und können diesen Rückstand in nur noch vier Partien nicht mehr wettmachen. Damit kehren die Tornescherinnen nach nur einem Jahr Abstinenz in die Hamburg-Liga, in der sie im April 2014 Meister geworden waren, zurück.

shz.de von
erstellt am 26.Mär.2015 | 20:19 Uhr

„Vielleicht sind wir in der nächsten Saison in der Hamburg-Liga auch besser aufgehoben, denn unser Team wird sich auf einigen Positionen verändern“, ließ TuS-Trainer Jan-Henning Himborn durchblicken, dass mehrere Spielerinnen den Verein verlassen werden. Zumindest lange ausfallen wird Martina Bauer: Die frühere Bundesliga-Spielerin erlitt im vorherigen Heimspiel gegen den THW Kiel (27:35) einen Kreuzbandriss.

Weil auch Jana Berge noch an Schulterproblemen laborierte, kam Nane Hauschildt im Gastspiel beim letztjährigen Mitaufsteiger Todesfelde/ Leezen als Kreisläuferin zum Einsatz. „Sie hat ihre Sache sehr gut gemacht“, lobte Himborn die 17-Jährige. Allerdings musste der Coach auch feststellen: „Wir haben Franziska Haupt nicht in den Griff bekommen!“ Haupt, die eigentlich für den TSV Travemünde in der 2. Bundesliga auf Torejagd geht, aber mit einem Zweitspielrecht für die SG ausgestattet ist, erzielte 16 Tore (davon einen Siebenmeter) gegen die Esingerinnen. „Sie hat uns am wenigsten Freude gemacht“, sagte dazu TuS-Betreuer Valko Scheele.

Mit einer 5-plus-1-Deckung machten die Esingerinnen der Zweitliga-Spielerin zunächst das Leben schwer. „Solange wir in Gleichzahl waren, konnten wir das Spiel auch relativ ausgeglichen gestalten ‒ aber als es nach der Pause mehrere Zwei-Minuten-Strafen gegen uns gab, hat Haupt die entscheidenden Treffer gemacht“, analysierte Himborn.

Die Segebergerinnen legten früh zwei Tore vor, ehe Anna-Cathleen Theel per Siebenmeter der erste TuS-Treffer in der Sporthalle an der Todesfelder Dorfstraße gelang. Ein von Katja Brandt abgeschlossener Tempogegenstoß bedeutete beim 8:8 den ersten ausgeglichenen Spielstand (13.). Nach Hauschildts 11:11 (15.) führten die Gäste dreimal (beim 13:15 sogar mit zwei Toren), zur Pause stand es aber 20:18 für Todesfelde/Leezen. In der zweiten Hälfte blieben die TuS-Frauen bis zum 30:34 (56.) in Schlagdistanz. „Dass wir am Ende mit sechs Toren verloren haben, war ärgerlich ‒ aber ich bin nicht unzufrieden, denn wir haben gut gekämpft“, betonte Himborn.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert