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Uetersener Nachrichten

17. Oktober 2017 | 16:04 Uhr

Handball : Den Tabellenführer gestürzt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Zwei weitere Punkte im Kampf um den Klassenerhalt in der Oberliga Hamburg/ Schleswig-Holstein, die so definitiv nicht eingeplant werden konnten, verbuchten die 1. Frauen des TuS Esingen am Sonnabend. Die Tornescherinnen schlugen den ATSV Stockelsdorf, der immerhin als ungeschlagener Tabellenführer in die Neue KGST-Halle gekommen war, mit 27:20.

shz.de von
erstellt am 04.Nov.2014 | 21:30 Uhr

TuS-Trainer Jan-Henning Himborn hatte vor dem Duell mit dem Titelanwärter davon gesprochen, dass sich sein Team „einspielen“ solle für die darauf folgenden Partien, in denen Gegner warten, mit denen sich die Esingerinnen auf Augenhöhe wähnen. Dann konnte der diesjährige Neuling aber auch gegen Stockelsdorf mehr als nur mithalten. Ein 0:1 (1.) und 3:4 (7.) bedeuteten die einzigen Rückstände aus Sicht der TuS-Frauen, die von der siebten bis zur zwölften Minute viermal in Folge trafen, woraufhin ATSV-Trainer Andreas Juhra beim Stand von 7:4 seine Auszeit nahm.

TuS-Betreuer Valko Scheele klagte darüber, dass das Schiedsrichter-Gespann den siebten Treffer der Gäste anerkannte, obwohl es zuvor einen Schrittfehler gegeben habe, und es nicht geahndet wurde, dass eine ATSV-Spielerin Sofia Schlage am Zopf zog (20.). Die Esingerinnen ließen sich davon aber nicht beirren, standen sicher in der Abwehr und machten viel Druck nach vorne. Zweimal führten sie sogar schon mit fünf Toren (11:6 und 12:7), ehe die Seiten beim Stand von 13:9 gewechselt wurden. Einen noch höheren Vorsprung zur Pause vergab Frederike Schmidt, als sie einen Siebenmeter verwarf (25.). Im zweiten Durchgang machte es sich bemerkbar, dass den TuS-Frauen erstmals in dieser Saison ihr kompletter Kader zur Verfügung stand, während die Rand-Lübeckerinnen mit nur zehn Spielerinnen angereist waren. So zogen die Esingerinnen von 22:17 (49.) auf 25:17 (53.) davon, was die Entscheidung bedeutete. TuS-Torhüterin Jessica Krass steuerte 13 Paraden (darunter ein Strafwurf) zum Sieg bei; Frauke Langhein ging bei zwei Siebenmetern ins Gehäuse.

Juhra sprach von einem „kollektiven Aussetzer“ seines Teams, das auf Platz zwei abrutschte. Himborn lobte seine Spielerinnen nach dem Sturz des Spitzenreiters: „Gegen eines der stärksten Teams der Oberliga haben wir von der ersten bis zur letzten Minute sehr konzentriert und konstant auf hohem Niveau gespielt!“

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