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Blutspende beim DRK Uetersen : Den Lebensrettern Danke gesagt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Spende Blut, rette Leben!“ So lautet ein Slogan, der an die Mitmenschlichkeit appelliert. Blut lässt sich nämlich nach wie vor nicht künstlich herstellen. Blut ist unersetzlich, nur die roten Blutkörperchen transportieren Sauerstoff. Blut ist zudem nur begrenzt haltbar, es muss darum stetig neue Spenden geben. In Deutschland werden pro Tag 18000 Blutspenden benötigt („plusblut.de“). . .

shz.de von
erstellt am 31.Aug.2015 | 21:28 Uhr

Auch das DRK Uetersen wirbt stetig dafür, Blut zu spenden und bietet regelmäßig Blutspendetermine an.

Wer benötigt das gespendete Blut? Statistik hilft auch hier weiter. Sie weist aus, dass Bluttransfusionen zu etwa sechs Prozent Unfallopfern mit schweren Verletzungen zugute kommen. Gut zwei Drittel aller Blutkonserven werden bei Herz-Operationen, bei der Dialyse oder zur Krebstherapie benötigt.

Inge Carstens braucht seit geraumer Zeit aufgrund einer Erkrankung in vier- bis sechswöchigem Rhythmus frisches Blut. Die Uetersenerin ist auf die freiwilligen Spender angewiesen. Mehr noch: Diese sind für sie Lebensretter. Daher gehöre es sich einfach, den Spendern auch einmal persönlich zu danken und dabei gleichzeitig auf die Notwendigkeit der Blutspende aufmerksam zu machen, so Inge Carstens. Den jüngsten DRK-Blutspendetermin nutzte sie daher für einen Besuch des Albert-Schweitzer-Hauses, um den Spendern Rosen zu überreichen, verbunden mit einem persönlichen Dank. Zwei Jahre habe sie sich ohne die regelmäßige Blutauffrischung durchs Leben geschleppt, nun gehe das nicht mehr. „Ich weiß, dass es vielen so geht wie mir. Ohne die Bereitschaft der Freiwilligen würde ich heute wohl nicht mehr leben.“

Inge Carstens wünscht sich, dass die Spendenbereitschaft der Bevölkerung nicht nachlässt, damit insbesondere den Erkrankten auch in Zukunft wirksam geholfen werden kann. Am jüngsten DRK-Blutspendetermin beteiligten sich 136 Menschen. Unter diesen waren sieben Erstspender.

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