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Uetersener Nachrichten

14. Dezember 2017 | 11:44 Uhr

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vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Kurzzeitig hatten die Verantwortlichen der 2. Herren des TSV Uetersen überlegt, zum II. Liga-Pokal-Achtelfinale nicht anzutreten: „Dann haben wir aber beschlossen, dass wir nach den jüngsten Liga-Niederlagen im Pokal Selbstvertrauen für den Saison-Endspurt sammeln wollen“, erklärte der Uetersener Co-Trainer Marcel Reinke. Doch daraus wurde nichts: Die Rosenstädter (Tabellen-3. der Kreisliga 8) verpassten am Mittwochabend durch eine 0:5-Klatsche beim TSV Sasel II (Rang-5. der Kreisliga 6) den Einzug ins Pokal-Viertelfinale.

shz.de von
erstellt am 26.Apr.2012 | 20:24 Uhr

Auf dem Grandplatz am Saseler Parkweg gab Christian Sommer nach einer Uetersener Ecke den ersten Torschuss ab, der aber abgeblockt wurde (12.). Nach 20 Minuten gingen die Hausherren in Führung, als Elvir Donlic eine Linksflanke zum 1:0 nutzte. Gäste-Keeper Jeffrey-James Cappetto verhinderte danach zweimal schlimmeres Ungemach, während seine Vorderleute versuchten, durch kurze Pässe an Sicherheit zu gewinnen. Quasi als „Spielmacher“ aus der eigenen Abwehr heraus fungierte dabei Kirill Shmakov, der nur 24 Stunden zuvor bereits 90 Minuten für die 1. Herren in der Landesliga kickte. Zu allem Uetersener Unglück schied dann auch noch Sommer, nachdem er bei einem Kopfball-Duell mit einem Saseler zusammengeprallt war, mit einer klaffenden Platzwunde am Kopf aus. Eine Gehirnerschütterung erlitt der 30-Jährige aber wohl nicht: „Mir ist nicht übel geworden, ich habe nur Kopfschmerzen“, berichtete Sommer.

Nachdem Tobias Brandt den Ball von links aus spitzem Winkel nicht im Saseler Tor unterbringen konnte (40.), hätte Sven Schnoor nach einer Rechtsflanke beinahe ein Eigentor produziert, klärte den Ball aber noch knapp über die Latte (43.). Nach der Pause wechselte Gäste-Coach Sandor Horvath dann auch Tobias Brandt, der über ein Ziehen im Oberschenkel klagte, aus. „Die nächsten Kreisliga-Spiele sind wichtiger“, erklärte Reinke diese Vorsichtsmaßnahme. Nach einem Saseler Konter drückte Shmakov einen Pass von Marco Casjens ins eigene Tor – 2:0 (58.). Jon Schwertfeger hätte für neue Spannung sorgen können, scheiterte jedoch am starken Saseler Keeper Florian Bramsiepe (62.). Lenkte Cappetto einen 60-Meter-Freistoß noch mühevoll über die Latte (64.), war er beim 3:0, das der Saseler Marcel Sommer nach einem Eckstoß per Kopf erzielte (77.), chancenlos. Nach einer Uetersener Ecke gelang Casjens im Gegenzug das 4:0 (80.), ehe ein Fernschuss von Donlic, bei dem Cappetto keine gute Figur abgab, den 5:0-Endstand bedeutete. „Leider konnten wir unseren Negativlauf nicht beenden“, stellte Horvath fest.

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