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Uetersener Nachrichten

22. Oktober 2017 | 23:30 Uhr

Fußball : Debakel in Sasel

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die weiteste Auswärtsfahrt der Landesliga-Saison 2013/2014 endete für die 1. Herren des TSV Uetersen richtig bitter: Mit einer deutlichen 0:6-Klatsche im Gepäck mussten die Rosenstädter am gestrigen Sonntagabend die rund 40 Kilometer lange Heimreise antreten.

shz.de von
erstellt am 13.Okt.2013 | 20:39 Uhr

Auf dem Kunstrasenplatz am Saseler Parkweg sahen sich die Uetersener von Beginn an in die Defensive gedrängt und gerieten bereits nach zehn Minuten in Rückstand: Aldin Kapur erzielte das 1:0. „Wir hatten nicht eine einzige echte Torchance“, skizzierte der Uetersener Team-Manager Oliver Engl die Verhältnisse in der ersten Halbzeit. Die Saseler, die in ihrem letzten Heimspiel zwei Wochen zuvor wohlgemerkt eine 0:5-Pleite (!) gegen TBS Pinneberg kassiert hatten, konnten nach Herzenslust kombinieren. In der 17. Minute tauchte ein Saseler Stürmer alleine vor Gäste-Keeper Christoph Richter auf. Richter stürzte dem Angreifer entgegen und traf dabei den Ball und den Gegenspieler. Während die Kugel gen Eckfahne trudelte, ertönte ein Pfiff und Schiedsrichter Dr. Uwe Strohbach (von Grün-Weiss Harburg) entschied auf Foulelfmeter. „Eine knifflige Szene“, so der Uetersener Torwart-Trainer Frank Dröge, „diesen Strafstoß muss man nicht geben!“ Fakt ist: Nico Zankl nutzte den Elfmeter zum 2:0.

Auch danach konnte die Heim-Elf schalten und walten, wie sie wollte: Erneut Kapur sowie Nico Behrends erhöhten auf 4:0. Die mitgereisten Uetersener Anhänger wähnten sich im falschen Film, und es sollte vor der Pause tatsächlich noch schlimmer für die Gäste kommen: Der starke Nico Zankl verwandelte einen Freistoß direkt zum 5:0 (45.). War Richter bei den vorherigen vier Treffern chancenlos, so schlug der Ball nun im Torwart-Eck ein. „Ganz unhaltbar war dieser Freistoß wohl nicht“, urteilte Ex-Profi Dröge.

Im zweiten Durchgang konnte es für die Rosenstädter nur noch um Schadensbegrenzung gehen. In der 62. Minute verursachte Kirill Shmakov einen weiteren Strafstoß, der im Gegensatz zum ersten unstrittig war: Der Saseler Behrens hatte sich rechts im Strafraum den Ball an Shmakov vorbeigelegt, dessen Grätsche musste mit einem Elfmeterpfiff geahndet werden. Erneut trat Nico Zankl an und verwandelte gegen Richter, der in der Mitte stehen blieb, sicher links halbhoch zum 6:0.

Die Uetersener, bei denen Jan-Philipp Brodersen und Martin Bushaj im zweiten Durchgang eingewechselt wurden und damit nach langen Verletzungspausen erstmals wieder Landesliga-Luft schnupperten, kamen in der Schlussphase noch zu einigen Entlastungsangriffen. Als ein Freistoß von Florian Blaedtke in der Abwehrmauer der Saseler gelandet war, jagte Maik Stahnke den Ball aus 20 Metern aufs Tornetz und kam damit einem Ehrentreffer am nächsten (81.). So blieb es bis zum Ende beim bitteren 6:0.

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