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Uetersener Nachrichten

18. Dezember 2017 | 04:42 Uhr

Diskussion : De Jager beklagt Kontakt zu Hamburg

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Der Spitzenkandidat und, wenn es nach dem Willen der CDU geht, auch der künftige Ministerpräsident von Schleswig-Holstein war zu Besuch im Kreis Pinneberg.

shz.de von
erstellt am 10.Nov.2011 | 20:45 Uhr

Bei einem Dialog-Forum der Union kam Wirtschaftsminister Jost de Jager am Mittwoch nach Rellingen und diskutierte mit Parteifreunden und Interessierten den Entwurf des Landtagswahlprogramms. Dabei sollte es vor allem um die Themen Wirtschaft, Energie und Agrarpolitik gehen, doch die Gäste im gut gefüllten Rellinger Hof, hatten auch Fragen zu anderen Politikfeldern.

De Jager hatte sich Verstärkung aus Kiel mitgebracht: der Fraktionsvorsitzende Johannes Callsen beteiligte sich als Leiter der Programmkommission an der Diskussion, die von Natalina Boenigk moderiert wurde. Jost de Jager gab zunächst einen Rückblick auf die vergangene Legislaturperiode und lobte die Arbeit der Landesregierung. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass die CDU den Dialog mit den Mitgliedern aber auch den Bürgern suche. Dafür wurde eine eigene Internetseite eingerichtet.

„Wir haben eine klare programmatische Linie und wollen in Regierungsverantwortung unser Land zukunftsfest machen“, so de Jager. Er machte die Unterschiede zu SPD und den Grünen deutlich, in dem er auf anstehende Verkehrsprojekte verwies: „Wir wollen die A20 weiter bauen und sie nicht wie die Grünen an der A7 als Einbahnstraße laufen lassen.“ Es würde schwer werden, zu einem Konsens zu kommen, weswegen de Jager auf eine Fortsetzung der schwarz-gelben Koalition setzt.

Im Streit mit Hamburg um die Windenergiemesse in Husum sagte de Jager, dass die Zusammenarbeit mit Hamburg auf einem guten Wege gewesen sei, bis Sozialdemokrat Olaf Scholz das Ruder im Rathaus übernahm. Der Kandidat setzt auf eine klare Positionierung Schleswig-Holsteins als das Land für Windenergie. Auch in Sachen Studiengebühren gab es eine klare Aussage: „Wir werden keine Studiengebühren einführen.“ Was auch der Tatsache geschuldet sei, dass es im Landtag keinen Koalitionspartner geben würde, der dies auch wolle.

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