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Uetersener Nachrichten

23. Oktober 2017 | 14:04 Uhr

Wellcome : Dass sie gut ankommen, ist das Ziel

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Kommt ein Kind in die Familie, brechen alte Gewohnheiten auf. Die sozialen Kontakte verändern sich, Beruf und Freizeit müssen neu definiert werden. Schon für sich ist das eine Herausforderung, die junge Familien meistern müssen.

shz.de von
erstellt am 20.Aug.2013 | 18:26 Uhr

Aber noch nie waren junge Eltern so unter Druck wie heute. Steigende Mobilität und fehlende Netzwerke von Familie und Nachbarn, intensive Berufstätigkeit und Lebenswelten, die für Kinder nicht immer geeignet sind, führen zuweilen in ein Dilemma, das mit einem großen Knall enden kann. Familien brechen auseinander.

Rose Volz-Schmidt, Sozialpädagogin und in der Familienbildung „zu Hause“, hatte solche Erlebnisse zuhauf und 2002 die Idee, ein Netzwerk ins Leben zu rufen, das dem Kind und den Familien zur Seite steht. „Well“ und „come“ stehen für gutes Ankommen. Gut ankommen können sollen die Kinder. Die Initiative „wellcome“ wurde geboren, eine Initiative „für das Abenteuer Familie“ wie es heißt.

„Wellcome“ gibt es auch in Uetersen. Die evangelische Familienbildungsstätte bietet diese Hilfen an, welche von Sabine Görs koordiniert werden. „Wellcome“ möchte auch vor Ort Familien ermutigen, sich auf das Leben mit Kindern einzulassen und hilft, dem Stress die Spitze zu nehmen. Und das so unbürokratisch und praxiserprobt wie möglich.

Pastor Helmut Dieterich ist seit vielen Jahren mit der evangelischen Familienbildungsstätte eng verbunden. Die Nähe hat er auch nach seiner Pensionierung nicht verloren. „Wellcome“ sei ein Angebot, das benötigt werde, sagt er. Doch Dieterich weiß auch, dass die Initiative mit sinkenden Fördergeldern von staatlicher Seite zu kämpfen hat, für die Uetersener Einrichtung gibt es gar keine Zuschüsse mehr. Daher sei „wellcome“ umso mehr auf private Spenden angewiesen.

Kürzlich wurde Helmut Dieterich 70 Jahre alt. Um ein Zeichen zu setzen, verzichtete er auf Geschenke und bat die Geburtstagsgäste stattdessen um eine Spende für „wellcome“. Der Betrag wurde jetzt übergeben. Sabine Görs dankte Dieterich sehr, ermöglichte die Zuwendung doch auch, dass „wellcome“ wieder einmal auf sich aufmerksam machen konnte.

Wer mehr über die Angebote von „wellcome“ wissen möchte, vielleicht dort sogar ehrenamtlich tätig sein will, wendet sich an die evangelische Familienbildungsstätte, Albert-Schweitzer-Haus, E.-L.-Meyn-Straße 1. Telefonisch ist „wellcome“ unter 04122/ 41462 zu erreichen, per E-Mail unter „uetersen@wellcome-online.de“.

Sprechzeiten von Sabine Görs sind montags von 12.30 bis 14 Uhr sowie mittwochs von 9 bis 11 Uhr.

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