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Stadtwerkelauf : Das Wetter trübt die Stimmung nicht

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Mehr als 700 Starter beim Tornescher Breitensport-Event. Erstmals gibt es zwei Kinderläufe.

Tornesch | „Das ist absoluter Rekord“, war Michael Ammann hochzufrieden. Zur zwölften Auflage des Stadtwerkelaufs in Tornesch hatten sich rund 680 Teilnehmer angemeldet, inklusive Nachmeldungen gingen gestern mehr als 700 Läufer und Walker an den Start. Das stärkste Teilnehmerfeld wiesen der 5-Kilometer-Lauf mit rund 175 Startern und der Kinderlauf mit mehr als 200 Kindern und Jugendlichen auf, bei dem erstmals Mädchen und Jungen getrennt an den Start gingen.

Das Wetter war leider nicht nach Maß, doch die häufigen und zum Teil heftigen Regenschauer trübten die Stimmung nicht. Insbesondere bei den Kinderläufen waren Start- und Zielbereich von den Eltern, Großeltern, Geschwistern und Freunden gesäumt, die die Läufer lautstark anfeuerten.

Die überwiegende Anzahl der Teilnehmer kam aus der Umgebung, aber auch in einem größeren Radius ist der Tornescher Stadtwerkelauf bereits bekannt. Schon zum elften Mal nahm Hubertus Lumma teil. Der 88-Jährige ging mit seiner KaKi-Walker-Gruppe aus Kaltenkirchen an den Start, er lässt fast keine Laufveranstaltung im Land aus, auf rund 40 Teilnahmen kommt er pro Jahr. „Wie soll ich mich sonst fit halten?“, fragt er.

Genau darum geht es auch dem Organisations-Team des Stadtwerkelaufs. Der Spaß am Bewegen steht im Mittelpunkt, so Ammann, vielleicht will auch der eine oder andere seine Zeit verbessern. „Nicht gegen die Uhr“ lief Bürgermeister und Stadtwerke-Chef Roland Krügel, der wie in den vergangenen Jahren den Startschuss zum ersten Lauf gab und gleich selbst auf die Strecke ging, er lief ausschließlich gegen sich selbst.

Viele der Läufer und Walker nehmen jedes Jahr am Stadtwerkelauf teil, doch auch Neuzugänge gab es. Gut gefallen hat Dora Behrmann der Lauf, ein Freund hatte sie zur Teilnahme überredet: „Die Fünfkilometerstrecke war gut zu schaffen!“. Die Gemeinschaft mit den anderen Läufern sorgt bei vielen, wie auch bei Feuerwehrmann Andreas Nick, für die nötige Motivation. Für seinen Kameraden Jochen Lolies ist das Laufen ein prima Ausgleich zum Beruf. Ihm machten auch die Regenschauer nichts aus: „Wenn man erstmal läuft, ist das Wetter egal.“

Im Ziel sorgten Achim Borstelmann und Dirk Junge für die Moderation. Alle Finisher bekamen eine Medaille überreicht und durften sich am Stadtwerke-Stand mit Wasser und Bananen versorgen.

Die Zeitmessung erfolgte individuell mit einem Transponder, den die Läufer am Schuh befestigten. Die drei Erstplatzierten erhielten jeweils ein Duschtuch der Stadtwerke Tornesch, der Sieger zusätzlich noch einen Rucksack. Die Gewinner der Kinderläufe bekamen einen Kinogutschein, den ebenfalls die Stadtwerke Tornesch gesponsert hatten. Auch vier Schulklassen und drei Kindergartengruppen gingen an den Start. Für ihren Einsatz erhielten sie einen Zuschuss für die Klassen- oder Gruppenkasse oder für Sportgeräte. Die Organisation des Laufevents hatte dank der vielen Helfer vom TuS Esingen, den Stadtwerken Tornesch und der Feuerwehr Tornesch wieder reibungslos geklappt. Das Organisations-Team bedankt sich insbesondere bei der Baumschule Sander, die ihr Firmengelände als Parkplatz zur Verfügung stellte.

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