Schloss Gottorf : Das Werk Andersons

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Das Landesmuseum Schloss Gottorf ehrt den Künstler Friedel Anderson mit einer Retrospekive der vergangenen zehn Jahre. Der Titel der Schau in der Reithalle ist „Licht Blick. Malerei und Grafik 2004 - 2014“. Anlass für diese Ausstellung ist der 60. Geburtstag Andersons im November letzten Jahres.

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29. Januar 2015, 18:13 Uhr

Der Künstler lebt in Itzehoe, wo er auch aufwuchs.

Den Kunstpreis der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft erhielt er 1994. Damals wurde Anderson zu seinem 40. Geburtstag auf Schloss Gottorf geehrt. 2001 bekam Friedel Anderson den Baumkunstpreis. Er malte ein Bild der Lindenallee im Barockgarten, welches dem Museum gehört. 2004 war die Ausstellung „Wirklichkeit im Gegenlicht“ zum 50. Geburtstag. Von Friedel Anderson sind seit 1994 große Gemälde als Erwerbung des Kulturrings, der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft und des Freundeskreises Schloss Gottorf sowie als Geschenke des Künstlers in die Sammlung des Museums gelangt. Viel Beachtung fand die Ausstellung „Realismus in Norddeutschland“ im Sommer 2013, in der Anderson als führender Maler der „Norddeutschen Realisten“ einige seiner Arbeiten zeigte. Der Grafiker Anderson hat sein gesamtes grafisches Werk – Radierungen, Farbradierungen und Lithographien dem Landesmuseum geschenkt. Erst kürzlich überließ der Künstler 135 seiner Grafiken dem Museum.

Nun werden in der Retrospektive die besten Gemälde der vergangenen zehn Jahre präsentiert. Zusammen mit den Grafiken sind es etwa 250 Werke. Der Schwerpunkt der entstandenen Arbeiten der Themenbereiche Häuserfassaden, Interieurs, Stillleben wurden in eigenen Buchpublikationen vorgestellt. Auch „Die Elbe“ und Bilder, die auf Reisen des Künstlers in der Türkei und Afrika entstanden, sind in der Reithalle zu sehen. Zur Ausstellung, die bis zum 15. März geöffnet (Di. bis Fr. 10-16 Uhr. Sa. und So. 10 bis 17 Uhr) ist, liegt ein Katalog vor.

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