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Mehr erfahren vom Judentum : Das Warten auf den Messias

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Dr. Salomon Almekias-Siegl ist Rabbiner mit Wohnsitz in der Rosenstadt. Auf Einladung von Uve Puck, dem Vorsitzenden der Ruhestandsbeamten, Rentner und Hinterbliebenen, hat er an der jüngsten Zusammenkunft des BRH im Parkhotel Rosarium teilgenommen, um die 70 Anwesenden über das Judentum zu informieren, das zu den fünf Weltreligionen zählt.

Anders als in christlichen Kirchen gibt es in den Synagogen keine Bilder von Gott. Der Mensch dürfe den Messias nicht krönen, Gott werde ihn selbst schicken, der dann den dritten Tempel erbaue.

Juden suchten den direkten Kontakt zu Gott, bräuchten daher keinen Sohn und auch keinen Heiligen Geist wie in der Religion des Christentums. Leiten lasse man sich von den zehn Geboten. Diesen Dekalog sollte jede Religion kennen, empfahl der Rabbiner.

Das Judentum kennzeichnete er, als älteste aller monotheistischen Religionen, als Grundlage des Christentums und des Islams.

Dr. Salomon Almekias-Siegl stellte abschließend die jüdischen Feiertage vor, so das jüdische Neujahrsfest, das an diesem Wochenende gefeiert werde. Zudem kennzeichnete er die Eigenverantwortung des Menschen vor Gott. Dieser könne vom Menschen einfordern, dass er sich an seine Gebote hält. Der Mensch ist das für sein Handeln verantwortliche Subjekt, und der Gegenstand der Verantwortung ist die ganze Welt als das von Gott gegebene Gut. Der Mensch muss darum stets bemüht sein, die Gebote Gottes zu erkennen und nach ihnen zu leben, um seine Verantwortung vor Gott zu erfüllen. Mehrere Fragen des Publikums wurden beantwortet.

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erstellt am 09.Sep.2015 | 17:37 Uhr

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