Handball : Das war ein Uetersener Arbeitssieg

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Der Dank der 1. Männer des TSV Uetersen ging nach dem 29:27 (9:13) Sieg gegen den TuS Finkenwerder an Torwart Sören Lötje. Er konnte in der hektischen Schlussphase einige Bälle spektakulär abwehren und avancierte zum Matchwinner.

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07. Oktober 2014, 21:16 Uhr

,,Die erste Halbzeit können wir streichen. Die war zu hektisch und daddelig. Die Mannschaft hat aber trotz der nur neun Treffer vor der Pause nicht aufgegeben”, so Trainer Ramspott. Uetersen begann mit einer sehr hohen Fehlerquote. Fangfehler bei der Einleitung von Tempogegenstößen und fehlende Konzentration im Abschluss führten schnell zu Rückständen von drei bis vier Toren. Nur gut, dass Hendrik Janert zwischen den Pfosten einige Bälle anfassen konnte. In der 14. Minute stellte der Trainer seine Sieben dann neu auf. Brachte das Geburtstagskind David Schröder, der erzielte sein erstes Ligator zum 5:8. Schröder leitete damit einen 3:0-Lauf ein (7:8). Es wurden aber weiter freie Bälle vergeben und so lag man zur Pause mit vier Treffern hinten. Nicht einmal eine doppelte Überzahl führte zum TSV-Torerfolg.

Nach der Pause gab Uetersen nie auf. Erzielte in der 38. Minute die erste Führung (16:15), doch trotz guter Chancen konnte man sich nicht absetzen. Im Gegenteil, Finkenwerder ging mit einem 3:0-Lauf 20:17 in Führung. Jetzt wechselten sich Führung und Ausgleich bis zum 26:26 (55. Minute) ab. Wieder war es dann David Schröder, der mit seinem dritten Tor eine TSV-Führung (27:26) erzielen konnte. Im Gegenzug konnte Finkenwerder dann per Siebenmeter ausgleichen. Den nächsten TSV-Vorsprung erzielte der kämpferisch starke Nils Ladiges und Tobias Bauer legte dann den Deckel zum umjubelten 29:27-Sieg drauf.

TSV Uetersen: Nils Ladiges (9 Tore/2 Siebenmeter), Lasse Timm (6/1), Yannik Voß (4), Maximilian Ladiges, Tobias Bauer, David Schröder (je 3), Simon Ossenbrüggen (1) sowie Tobias Schneider und Patrik Scharfenberg. Hendrik Janert, Sören Lötje (Tor).

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