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Erntedankfest auf dem Mölln-Hof : Das Wachsen liegt in Gottes Hand

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Das Wachsen kann kein Mensch bewirken. Das Wachsen liegt allein in Gottes Hand. Diesen Gedanken hat Pastor Henning Matthiesen den Besucherinnen und Besuchern mit auf den Weg gegeben, die seinen Erntedankfest-Gottesdienst besuchten. Er fand in der ehemaligen Scheune des Mölln-Hofes statt und war der besinnliche Auftakt in einen wunderschönen Tag.

shz.de von
erstellt am 05.Okt.2014 | 20:45 Uhr

Erneut hatte die Gemeinschaft zur Erhaltung von Kulturgut in Tornesch von 1985 e.V. zu ihrem Erntedankfest auf das in Tornesch-Esingen gelegene Gelände eingeladen. Viele Tornescherinnen und Tornescher nahmen das Angebot wahr und feierten mit. Wie in den vergangenen Jahren übergaben die Mitglieder der Kulturgemeinschaft Pastor Matthiesen im Rahmen des Gottesdienstes die schön gebundene Erntekrone für das Jahr 2014.

Svenja Cords und Sonja Reinheimer vom plattdeutschen Krink der engagierten Gemeinschaft trugen zwei Gedichte vor. „Wi hebbt to drinken un to eeten, drum wüllt wi’ t Danken nich vergeten“, hieß es da unter anderem. Musikalisch begleitete Organistin Susanne van den Bos den Gottesdienst.

Viele Anwesende wussten die schöne Atmosphäre des Mölln-Hofes und den liebevoll mit Erntegaben und einem von der Bäckerei Pein gestifteten Brot geschmückten Altar zu schätzen. Sie nutzten den Gottesdienst als Auszeit und um bewusst Danke zu sagen. Im Anschluss lockte das vielfältige Programm, für das die Gastgeber gesorgt hatten, die Gottesdienstbesucher hinaus auf das Gelände. Hier gab es Vieles zu erkunden und entdecken.

Zahlreiche historische Maschinen, die die Mitglieder der Kulturgemeinschaft betriebsbereit halten, konnten in Aktion erlebt werden. So erfuhren große und kleine Besucher, wie Getreide gedroschen und Korn gemahlen wurde. Interessierte konnten beim Schmieden anpacken und am eigenen Leib erfahren, wie viel Kraft und Hitze nötig sind, um Metall zu bearbeiten.

Eine Treckerausstellung mit zahlreichen historischen Exemplaren brachte nicht nur die Augen kleiner Jungs zum Leuchten.

Für Kinder gab es diverse Möglichkeiten, sich zu amüsieren. Eine Fahrt auf dem „Fliegenden Teppich“ war für viele Jungen und Mädchen der Höhepunkt des Tages. Auf einem Teppich sitzend oder liegend ließen sie sich von einem Trecker über das Gelände ziehen. Auf der Nachbarwiese warteten Ziegen darauf gefüttert und gestreichelt zu werden. Wer bei der Schatzsuche im Stroh die Augen offen hielt, konnte kleine Preise mit nach Hause nehmen. Geschichtsinteressierte nutzten die Gelegenheit, um historische Filme anzusehen, die im Mölln-Hof gezeigt wurden.Natürlich hatten die Gastgeber auch für das leibliche Wohl der Erntedankfestbesucher gesorgt. Ob herzhaft oder süß - es gab für Geschmack und Hunger das Richtige.

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