Neujahrsempfang der chorknaben : Das „überragende Gesicht von Uetersen“

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Der Landrat sagte, dass der Chor zu einem überragenden Gesicht von Uetersen geworden sei. Er gehöre zum Markenkern. Stolz dankte der Leitung nicht nur für die musikalischen Freuden, die die Chorknaben den Menschen bescherten, sondern auch für das soziale Engagement. Als sichtbares Zeichen der Würdigung überreichte er dem Chor zum 50. eine Urkunde des Kreises. Thorsten Mann-Raudies nutzte den Wechsel am Grußworte-Mikrophon für einen Dank in Richtung des Landes und des Kreises. Beide würden den Chor nachhaltig unterstützen.

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18. Januar 2015, 21:46 Uhr

Nächste Rednerin war Bürgermeisterin Andrea Hansen, die auch im Namen des Bürgervorstehers sprach. Bei den Chorknaben treffe sie Freunde. Seit Jahrzehnten sei der Chor der Stolz der Stadt, geboten werde Sangeskunst auf höchstem Niveau. Die Chorknaben Uetersen seien der ganz besondere Botschafter der Rosen- und Hochzeitsstadt. Ilse Rieth bezeichnete die Bürgermeisterin als „Mutter der Chorknaben“. Hans-Joachim Lustig (musikalischer Leiter) und Harald Stockfleth (Stimmbildner) nannte Andrea Hansen ein Dreamteam. „Herzlichen Dank für diese super Arbeit“. Zugleich dankte sie Rolf Früchtenicht, dem „stillen“ Helfer im Hintergrund und ein Urgestein der ersten Stunde und ehemaliger Vorsitzender des Chores. Im Namen der Stadt versprach sie, die Chorknaben auch weiterhin zu unterstützen, gemäß der Möglichkeiten, die man vor Ort habe. Der Dank des Vorsitzenden dafür war ihr sicher.

Michael Müller, der Leiter des Lübecker Knabenchores, war nicht nur als Freund, sondern auch als Gesandter des Sängerbundes Schleswig-Holstein erschienen. Die Chorknaben Uetersen seien ein besonderes Aushängeschild für das Land und ganz Deutschland. Er sei stolz, die Chorknaben unter den Mitgliedern „seines „ Verbandes zu wissen. Im Namen der Präsidentin, Heide Simonis, überreichte Müller eine Ehrenurkunde. In seiner Eigenschaft als Leiter des Lübecker Knabenchores formulierte er: „Wir schauen zu den Chorknaben Uetersen auf.“

Lutz Wesch, der Vorsitzende des Fördervereins, erinnerte in seinem Grußwort an traurige Momente, so auch an den Tod von Hans Barth, der Mitbegründer, Mitsänger und ein exzellenter Organisator der Chorknaben war. Barth war Erster Vorsitzender und später Fahrtenleiter. Ehrenamtlich für den Chor tätig war er bis 2003, dem Jahr seines Todes. Nach wie vor erinnern die drei Noten auf dem Logo der Chorknaben an den Verstorbenen. Barth hatte das Choremblem erschaffen.

Pünktlich zum Neujahrsempfang erreichte den Chor Post aus Sankt Petersburg. Die Grüße verlas Michael Lohmann. Der frühere Vorsitzende ist der russischen Sprache mächtig. Seitens des Glinka-Chores wünschte man den Uetersenern alles Gute zum Jubiläum und weitere erfolgreiche 50 Jahre.

Die Reden wurden vom Gesamtchor, den Vorchören und dem „Sonux-Ensemble“ (Männerstimmen, Klang und lich – Sonus und Lux) musikalisch durchbrochen. Am Neujahrsempfang teilgenommen hatten auch fünf der noch lebenden früheren Vorsitzenden. Diese wurden von Mann nach ihren besonderen Erlebnissen befragt. Neben Hermann Engelbrecht waren das Rolf Früchtenicht, Lutz Gerlach, Dr. Dietmar Lewin und Michael Lohmann.

Erinnert wurde diesbezüglich auch an die drei Chorleiter vor Hans-Joachim Lustig: Chorknaben-Begründerin Ilse Rieth, Kristian Kommichau und Hans-Bernd Bockting. Der offizielle Teil wurde mit Erläuterungen zum Jahresprogramm der Chorknaben Uetersen durch den Chorleiter abgeschlossen.

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