KiTa-Außengelände : Das Spieleparadies nimmt Gestalt an

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In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Gesundheit, Sozialwesen und Kindergarten informierte Kindergartenleiterin Ute Junge die Politiker unter anderem auch über die Umgestaltung des Kindergarten-Außengeländes.

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13. Juli 2015, 22:38 Uhr

In einer Powerpoint-Präsentation zeigte sie Fotos von neu eingerichteten Spielarealen. Die Umgestaltung des Geländes erfolgt anhand eines Konzeptes, das die Erzieherinnen mit Elternvertretern erarbeitet haben. Schritt für Schritt wurde im vergangenen und in diesem Jahr an der Umsetzung der Ideen, die den Kindergarten- und Krippenkindern und auch den Kleinen in der AWO-Spielstunde neue Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten schaffen, gearbeitet. In mehreren ehrenamtlichen Arbeitseinsätzen, an denen sich zahlreiche Eltern und die Erzieherinnen beteiligten, wurden bereits folgende Areale umgestaltet: auf der Terrasse am Feuerwehrraum wurde ein kleiner Verkehrsparcours aufgemalt. Vom Förderverein Kindergartenfreunde Heidgraben wurden zwei „Fahrzeuge“ angeschafft. Und sogar eine „Tankstelle mit MarktTreff“ haben die Kleinen – ein dem Kindergarten geschenktes Holzhäuschen – auf ihrem Verkehrsparcours. In Nachbarschaft zum Verkehrsparcours wurde ein Rondell mit Kräutern bepflanzt, ein Fußfühl-Parcours angelegt und wurden verschiedene Klangspiele aufgebaut, die von Eltern aus vorhandenen Materialien zusammengestellt wurden. Die drei Holzpferde, die vor dem kleinen „Zwergenreservoir“ ihren Standort bezogen und nun auch einen „Stall“ erhalten haben, sind bereits im vergangenen Jahr an den Kindergarten gespendet worden.

Das „Zwergenreservoir“ ist die durch einen Zaun eingegrenzte Spiel- und Erlebnisfläche für die Krippenkinder. Die Nestschaukel wurde vom Förderverein Kindergartenfreunde gesponsert. „Eltern und Heidgrabener Firmen haben uns viel geholfen. Wir sind mit der Umgestaltung schon gut vorangekommen und das mit wenig finanziellen Mitteln“, so Ute Junge.

Eingerichtet wurde auch eine Bauecke, in der Kinder im Freien mit Holz werkeln dürfen, ein Weidenzelt aus gespendeten Weiden und eine Matschanlage mit Tischen und Pumpen, die der Förderverein angeschafft hat. Auch beim Bau von Holzschiffen brachten Väter- und Großväter und auch Heidgrabener, die keine Kinder im Kindergarten haben, sich engagiert ein. „Für die Krippenkinder spendete eine Familie ein Spielhaus und der Förderverein will die Anschaffung eines Karussells unterstützen“, berichtete die KiTa-Leiterin.

Erweitert werden soll demnächst der Spielturm durch den „Anbau“ einer Brücke und einer geschlossenen Rutsche. Für diese Anschaffung wurden 5200 Euro kalkuliert, der Aufbau wird etwa 1700 Euro kosten. „Wir haben viel Zeit in die Umgestaltung des Außengeländes investiert, aber es hat sich bereits gelohnt. Und ein paar Ideen haben wir noch“, betont Kita-Leiterin Ute Junge.

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