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Erweiterungsbau : Das setzt dem Verlag die Krone auf

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Gott schütze dieses neue Haus vor Not und Feuer, Flut und Steuer!“ Nach diesen Worten hat Roland von Ziehlberg gestern die Gäste, die zum Richtfest des Erweiterungsbaus vom Pressehaus in Uetersen gekommen waren, zu einer zünftigen Gulaschsuppe eingeladen.

shz.de von
erstellt am 16.Dez.2013 | 22:02 Uhr

Zusammen mit seinen Eltern Lebrecht und Erika von Ziehlberg sowie seiner Frau Franziska begrüßte der Bauherr Altbürgermeister Waldemar Dudda, Bürgervorsteher Adolf Bermann, Bürgermeisterin Andrea Hansen, Architektin Ute Bargmann, beteiligte Handwerker sowie Geschäftspartner, Mitarbeiter und Freunde. Sie alle erlebten bei milder Witterung mit, wie Zimmerermeister Kai Kelting nach alter Handwerkersitte einen Richtspruch ausbrachte und dann ein Glas als Glücksbringer zerschlug.

Von Ziehlberg und Architektin Bargmann nutzten die Gelegenheit, sich bei den Mitarbeitern der unterschiedlichen Gewerke für ihre zügige und zuverlässige Arbeit zu bedanken. Die Planerin und Inhaberin des Uetersener Architektenbüros Schulz skizzierte kurz die Entwicklung des Baus von der ersten Planung zu Beginn des Jahres 2012 bis hin zum jetzigen Richtfest.

Bis Juni 2014 sollen die Bauarbeiten mit der Renovierung der Druckereiräume der Firma Heydorn und deren Aufstockung um zwei Etagen abgeschlossen sein. Das Erdgeschoss besteht zukünftig aus der 250 Quadratmeter großen Druckerei sowie zwei neuen Läden mit Flächen von 60 und 100 Quadratmetern.

Im ersten Obergeschoss entstehen zwei Praxen in der Größe von 180 und 200 Quadratmetern. Ins Staffelgeschoss zieht eine weitere Praxis ein. Ihr stehen 120 Quadratmeter zur Verfügung. 80 Quadratmeter sind noch unvermietet.

Man betritt das Gebäude über ein mittig gelegenes Treppenhaus. Es verfügt über einen Fahrstuhl, so dass auch Menschen mit Handicap die oben gelegenen Räume problemlos erreichen können. Der Bau wurde nach neuesten energetischen Erkenntnissen geplant. „In der bisherigen vier Monate dauernden Bauzeit wurde viel geschafft“, sagte Architektin Bargmann zufrieden. Sie erinnerte daran, dass es sich um das zweite Richtfest des Gebäudes handelte. Das erste Richtfest fand am 20. September 1978 statt. Der Richtspruch lautete damals: „Jetzt kann der Bau nicht mehr höher, sondern nur noch schöner werden.“ Sie ergänzte: „An diesen Leitspruch wollen wir uns halten.“

Gastgeber und Bauherr von Zielberg betonte: „Mit dem Neubau Am Markt 8-12 wollen wir erneut einen Akzent in der Innenstadt setzen.“ Er dankte ausdrücklich seinen Eltern, die „in ihrem spätjugendlichen Alter noch die Nerven und den Mut haben, ein solches Projekt – auch noch mit Spaß – anzugehen.“

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