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Uetersener Nachrichten

20. Oktober 2017 | 10:01 Uhr

„Das Saxophon atmet ja auch“

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die „Männerstimmen der Chorknaben Uetersen“ und Saxophonist Stefan Kuchel präsentieren am morgigen Freitagabend in der Uetersener Erlöserkirche am Ossenpadd um 20 Uhr das einmalige Programm „Light, My Light“. Drei Stücke, die speziell für die Männerstimmen komponiert wurden, werden an dem besagten Abend uraufgeführt: „Sacred Light“ von Ola Gjeilo, „I Saw Eternity“ von Paul Mealor, der bereits das weltberühmte „Ubi Caritas“ anlässlich der Trauung von Prinz William und Kate Middleton komponierte, sowie „Du Bist Min“ von Aleksandar Vujic (wir berichteten).

shz.de von
erstellt am 13.Jun.2012 | 22:23 Uhr

Wie die Zusammenarbeit zwischen dem Chor und dem Saxophonisten aussah und wie sie sich für die Akteure angefühlt hat, erfahren Sie im folgenden Interview. Das Jugendforum führte das Interview mit Julian Clement, Bariton bei den Männerstimmen, und mit dem Saxophonisten Stefan Kuchel. UeNa: Julian, was ist besonders an dem Programm „Light, My Light“?

Clement: Das meiste, was für uns besonders daran ist, resultierte im Grunde aus der Zusammenarbeit mit Stefan Kuchel. Das Ganze hat irgendwie einen zum Teil doch recht experimentellen Charakter, das gefällt uns total gut! Es ist einfach anders, als bei „normalen“ Konzerten, zumal die Kombination von Chor und Saxophon ganz außergewöhnliche Klänge ermöglicht. Dass wir dann auch noch drei Stücke, die für uns geschrieben wurden, weltweit zum allerersten Mal aufführen dürfen, ist natürlich auch eine Sache, die man nicht alltäglich erlebt.

Wie ist Stefan und was zeichnet ihn aus? Stefan ist wirklich ein super Typ. Total musikalisch, offen für Neues und wirklich locker. Und klar, Saxophon spielen kann er echt gut.

Wie war die erste Probe gemeinsam mit der Saxophonstimme? Bevor wir uns mit Stefan getroffen haben, haben wir natürlich unsere Passagen eingehend geprobt. Als er dann das erste Mal dazu gespielt hat, gab es einige Stellen, die total anders klangen. Es war auf jeden Fall erstmal ungewohnt. Naja, als wir uns darauf eingehört hatten, funktionierte das ganze immer besser. Der Feinschliff kam dann im Laufe der weiteren Proben.

Saxophon und Chor zusammen – klingt das gut? Auf jeden Fall! Die Klänge liegen ja gar nicht so weit auseinander. Das Saxophon atmet ja auch.

Stefan, wie ist die Zusammenarbeit mit Hans-Joachim Lustig und „seinen Jungs“? Stefan: Großartig! Die Jungs sind so angenehm unängstlich und Hans-Joachim und ich kennen uns noch aus dem Studium. Wir mussten uns also nicht lange „beschnuppern“. Vor allem gefällt mir auch noch die Motivation, das Bestmögliche aus der Musik zu ziehen, die wirklich jeder Sänger hier irgendwie verinnerlicht hat. Sowas habe ich bislang nicht sehr häufig erlebt.

Wie fühlt es sich an, eine dreifache Welturaufführung zu spielen? Das ist schon irre. Das ist, als würde man ein Kind aus der Taufe heben. Und man hat ein Kribbeln im Bauch wie bei einer Achterbahnfahrt. Ich freue mich wirklich schon riesig auf die Konzerte. Die Proben haben uns allen ja schon wirklich ‘ne Menge Spaß beschert. Das Jugendforum der Uetersener Nachrichten bedankt sich ganz herzlich für das nette Interview.

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