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Ein Ort zum Entschleunigen : Das Rosarium ist sein Lieblingsplatz

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Marketing ist ein Unternehmensbereich, der darauf abzielt, Menschen ein Angebot so schmackhaft zu machen, dass sie dieses als wünschenswert wahrnehmen. Marketing wird inzwischen auch von vielen Städten und Gemeinden betrieben, die dabei auf ihre Marken hinweisen und auf Lieblingsplätze. In Uetersen ist die Marke die Rose und der Lieblingsplatz dabei das Rosarium.

shz.de von
erstellt am 06.Aug.2015 | 17:40 Uhr

Über das Stadtmarketing hinaus erstreckt sich die Werbung für ein zusammenhängendes Gebiet gleicher Interessen. Die Metropolregion Hamburg ist ein solcher Zusammenschluss. Von Lübeck bis zur Lüneburger Heide, von Mecklenburg bis zur Nordseeküste reicht sie. In ihr leben mehr als fünf Millionen Menschen.

Diese und die etwa 130 Millionen Tagestouristen jährlich möchte das Marketing der Metropolregion in diesem Jahr auf „99 Lieblingsplätze im Grünen“ aufmerksam machen. Der Kreis Pinneberg ist Teil der Metropolregion Hamburg, und weist mehrere Lieblingsplätze auf. Solche kennt und schätzt zum Beispiel Dr. Frank Schoppa, der Vorsitzende des Fördervereins Kulturlandschaft Pinneberger Baumschulland. Schoppa ist seit Jahren Verfechter für ein selbstbewusstes Auftreten, wenn es gilt, auf die Kompetenzen und die Alleinstellungsmerkmale des Kreises hinzuweisen. Er sei also der richtige Partner wenn es darum gehe, fünf Lieblingsorte im Kreis festzulegen und zu beschreiben, wurde seitens der Geschäftsstelle der Metropolregion befunden. Schoppa kennt weit mehr, doch die Vorgaben waren eng gefasst. Denn er war nun offizieller Tippgeber.

Neben dem Obsthof Alter Sorten in Haseldorf, der Allee auf dem Gutshof in Seestermühe, dem Arboretum in Ellerhoop und der Liether Kalkgrube wählte Schoppa das Uetersener Rosarium aus. Gestern war dort Ortstermin.

„Das Rosarium ist ein Park für alle Bürger und Gäste der Kulturlandschaft Pinneberger Baumschulland. Er kostet keinen Eintritt und liegt mitten in der Stadt. Mit dem Parkhotel Rosarium und seiner zum Park geöffneten Terrasse bietet das Rosarium einen idealen Ort zum Entschleunigen“, so Schoppa, der zudem von einem „gartenkulturellen Highlight“ für auswärtige Gäste sprach. Das Rosarium sei eine sehr gepflegte Anlage mit landschaftsarchitektonischem Charme.

„Idealtypisch führen hier kommunales Bemühen der öffentlichen Verwaltung, über die eigenen wirtschaftlichen Interessen hinausgehender Einsatz der Rosenzuchtbetriebe vor Ort und bürgerschaftliches Engagement der Rosenfreunde in einem sehr gelungenen Zusammenspiel zu einem fantastischen Ergebnis“, so der Tippgeber weiter.

Der Lieblingsplatz Schoppas wird jetzt auch als ein solcher gekennzeichnet. Gönna Hamann vom Projektmanagement Holstein Tourismus in der Metropolregion Hamburg und Pressesprecherin Marion Köhler aus Hamburg hatten eine entsprechende Plakette mitgebracht, die demnächst an einem zentralen Platz des Rosariums angebracht wird.

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