zur Navigation springen

Projekt an der Christuskirche : Das Osterfest erleben – mit allen Sinnen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Ohne Ostern gäbe es das Christentum nicht. Wäre das Kapitel um den Gottessohn mit der Kreuzigung abgeschlossen gewesen, hätte das Neue Testament nicht die Bedeutung erfahren, die es heute genießt. Vermutlich sogar gar keine. Dessen ist sich auch die freikirchliche Gemeinde an der Tantausallee bewusst. Ganz Aktive aus der Gemeinde waren schon seit geraumer Zeit mit dem Vorhaben beschäftigt, Ostern und die unmittelbare Vorgeschichte dieses höchsten christlichen Festes Interessierten ins tiefere Bewusstsein zu rufen.

shz.de von
erstellt am 12.Feb.2012 | 21:50 Uhr

Wie aber kann man Ostern erleben? Ganz bewusst, und möglichst mit allen Sinnen? Es traf sich, dass Hans-Jürgen Klatt, Mitglied der Gemeinde, von einer Ausstellung erfuhr, mit deren Hilfe es gelungen ist, dem Besucher die Passionsgeschichte zu erschließen. Doch ausleihen konnte man diese Ausstellung nicht. Wer sie haben wollte, musste sie selber erstellen.

Schließlich sei die Entscheidung, so Klatt. Seit einigen Wochen, sitzen zwischen 40 und 50 Gemeindeglieder und etliche Nachbarn der Kirche regelmäßig zusammen und besprechen die Details zur Umsetzung. Einige Kulissen der insgesamt zehn Stationen der Ausstellung gibt es bereits, andere sind bislang lediglich der Skizze auf dem Reißbrett zu entnehmen. Doch viel Zeit bleibt nicht mehr. Bereits am 18. März soll alles fertig sein. Denn dann wird diese Ausstellung eröffnet. Erlebt werden kann die Schau nur in einer Gruppe. Einiges bedarf der Erklärung, anderes zum besseren Verständnis die kompetente Begleitung. Daher werden ausschließlich Führungen angeboten.

In Schulen und Kindergärten hat sich das Projekt längst herumgesprochen, so dass die meisten Vormittagstermine bereits ausgebucht sind. Doch bis zum 8. April kann die Ausstellung dienstags bis sonntags zusätzlich nachmittags besucht werden. Natürlich auch von Erwachsenengruppen.

Die genauen Zeiten und weitere Details können der Homepage „www.osternerlebt2012.de“ entnommen werden. Die Verantwortlichen um Pastor Frank Penno, Peter Schneider, Armin Deiß (künstlerische Begleitung) und Hans-Jürgen Klatt danken insbesondere zwei Firmen, die großzügig halfen und helfen: der Tischlerei Kälbert aus Heidgraben und der Metallbauunternehmung Hoedtke aus Pinneberg. Und sie freuen sich darüber, dass für den Besuch der Ausstellung kein Eintrittsgeld erhoben werden muss. Die Kosten nämlich – rund 10000 Euro – tragen die 115 Mitglieder der Christuskirche.

Geplant ist es, die 300 Quadratmeter große Ausstellung, das größte Projekt nach dem Bau der Christuskirche selber, nach dem 8. April einzulagern und gegebenenfalls im nächsten oder übernächsten Jahr wieder aufzubauen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert