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Uetersener Nachrichten

18. Oktober 2017 | 19:18 Uhr

Pinneberg : Das neue Gesicht der City

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Es geht voran mit der Umgestaltung der Pinneberger Innenstadt, sind sich die Verantwortlichen einig: Jetzt feierte der Neubau der Volksbank Pinneberg-Elmshorn Richtfest. „Ein moderner, kein futuristisch-steriler“ Bau entstehe an der Friedrich-Ebert-Straße, so Bankvorstand Dr. Horst Alsmöller in seiner Ansprache. Ortsbildprägend wird der Komplex sein, wie ein neues Kleidungsstück. „Haute Couture“, versprach er, und die kostet schon etwas. Insgesamt 22,3 Millionen Euro investiert die Volksbank, davon 17,2 Millionen Euro in das Büro-, Dienstleistungs- und Geschäftszentrum und 5,1 Millionen in das direkt angrenzende Parkhaus.

shz.de von
erstellt am 01.Dez.2015 | 19:05 Uhr

Auf fünf Stockwerken werden Flächen von insgesamt 6500 Quadratmetern geschaffen. Rund die Hälfte davon wird die Volksbank selbst nutzen und dort etwa 120 Arbeitsplätze einrichten sowie ein Konferenzzentrum für Seminare, Tagungen und Versammlungen. Die anderen Flächen sind bereits weitgehend vermietet, oder die Unterzeichnung der Verträge steht kurzfristig bevor.

Horst Alsmöller bedankte sich im Namen des gesamten Vorstands insbesondere bei den Handwerksfirmen, die ganz nach Volksbank-Philosophie überwiegend aus der Region stammen, für die Termintreue. Die ersten Mieter, eine Drogeriemarktkette und eine Bäckerei, wollen bereits am 1. April 2016 die neuen Räumlichkeiten beziehen. Mit der Gesamtfertigstellung wird zum Ende des Jahres 2016 gerechnet, das Parkhaus soll bereits zur Jahresmitte den Betrieb aufnehmen.

Auch Bürgermeisterin Urte Steinberg unterstrich in einem Grußwort den zukunftsweisenden Charakter des Volksbankkomplexes. Die Pläne für die Umgestaltung des Umfeldes, die die Einrichtung von Erholungszonen, die Pflanzung von Bäumen und das Aufstellen von Bänken vorsehen, seien bereits fertig in der Schublade.

Der Volksbank-Neubau wird sich optisch von der Bankzentrale an der Bismarckstraße unterscheiden, so der Elmshorner Architekt Helge Reimer, der beide Objekte entworfen hat, und bewusst den Baustil nicht fortführen. Eine Glasbrücke wird beide Gebäude zukünftig verbinden.

Nach alter Tradition und Handwerkssitte bat Polier Ingo Grantz von der HC Hagemann, Gott möge schützend seine Hände über das Bauwerk halten. Mit dem zersplitterten Schnapsglas sei „der Segen von ganz oben“ gegeben, sagte er.

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