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Uetersener Nachrichten

21. August 2017 | 08:54 Uhr

Auszeichnung : Das Miteinander gefördert

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Dem großen Engagement von Herrn Weinberg ist es zu verdanken, dass das Miteinander in Moorrege einen hohen Stellenwert besitzt“, heißt es in der Laudatio auf den Bürgermeister, der gestern mit der Freiherr-vom-Stein-Ehrennadel ausgezeichnet wurde.

Er nahm die Auszeichnung während einer Feierstunde im Kreishaus des Kreises Ostholstein in Eutin entgegen. Verliehen wurde die Nadel plus Urkunde an den 68-Jährigen von Innenminister Klaus Schlie (CDU).

Mit dieser Auszeichnung werden Kommunalpolitiker geehrt, die sich durch ihre ehrenamtliche Tätigkeit besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung erworben haben. Es sollen damit langjähriges Engagement und die Wahrnehmung herausragender Funktionen anerkannt werden.

Karl-Heinz Weinberg engagiert sich seit 30 Jahren in der Gemeindevertretung. Seit 1994 ist er Moorreger Bürgermeister. In der Laudatio wird Weinberg die gute Finanzlage der Kommune als besonderer Verdienst zugerechnet. Dank dieser Ausstattung können Bürger sowie die Vereine die vielfältigen Angebote in der Gemeinde nutzen. Hervorgehoben wird die Begleitung gemeindlicher Veranstaltungen durch den Malermeister im Ruhestand, so die Aktivitäten für die Senioren, etwa die gemeindliche Ausfahrt, sowie der alljährliche Neujahrsempfang „Sie tragen zum aktiven Gemeindeleben bei“, heißt es in der Würdigung.

Als kultureller Höhepunkt im gemeindlichen Leben Moorreges wird das alljährliche Konzert der KlassikPhilharmonie unter der Leitung von Robert Stehli gesehen. Es ist die größte Klassikveranstaltung im Kreis Pinneberg. Sie wurde maßgeblich von Weinberg initiiert und organisiert.

Die rasante bauliche Entwicklung der Kommune wurde während der Feierstunde in Eutin gewürdigt. Der Konservative konnte während seiner Amtszeit die Erschließung von verschiedenen Baugebieten in Moorrege realisieren.

Er möchte die Arbeit in seinem Dorf fortsetzen. Bürgermeister will Weinberg auch nach der Kommunalwahl im Frühjahr 2013 bleiben. „Die Ambitionen sind da“, erklärt der gebürtige Seestermüher auf UeNa-Anfrage. Er verweist jedoch darauf, dass die CDU-Fraktion letztlich über ihren Spitzenkandidaten entscheidet.

Modernes Staatswesen: Die Ehrennadel wurde 1957 anlässlich des 200. Geburtstages des Reichsfreiherrn Heinrich Friedrich Karl vom und zum Stein vom Land Schleswig-Holstein gestiftet. Die Auszeichnung erinnert an seine Verdienste um die Preußischen Reformen, die er zusammen mit Karl August Fürst von Hardenberg initiierte (Stein-Hardenbergsche Reformen). Dazu gehörten unter anderem tiefgreifende Änderungen der Verwaltung. Die Reformen der beiden Adeligen machten aus Preußen ein modernes Staatswesen.

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erstellt am 24.Nov.2011 | 20:47 Uhr

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