Elterninformationsabend : Das LMG: Eine Schule, die viel bietet

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Noch gibt es drei weiterführende Schulformen: die Gemeinschaftsschule, die Regionalschule und das Gymnasium. In Zukunft soll es nur noch die Gemeinschaftsschule und das Gymnasium geben. So ist es Wunsch der neuen Landesregierung. Die beabsichtigte erneute Änderung des Schulgesetzes im kommenden Jahr war auch Thema während des Elternabends am Ludwig-Meyn-Gymnasium.

shz.de von
12. Februar 2013, 21:04 Uhr

Dort erklärten Schulleiter Alexej Stroh und Orientierungsstufenleiter Hans-Jürgen Brede den Erziehungsberechtigten von Viertklässlern, was die Kinder am LMG erwartet, insofern sie angemeldet werden. Sowohl die Gemeinschaftsschule als auch das Gymnasium führten zum Abitur, so Stroh. Der Unterschied sei nur, dass man es an der Gemeinschaftsschule nach neun Jahren, am Gymnasium bereits nach acht Jahren ablege.

G8, so der Oberstudiendirektor, sei leistbar, insbesondere für Schüler mit gymnasialer Empfehlung durch die Grundschule. Stroh, vor eineinhalb Jahren nach Uetersen gekommen, schwärmte geradezu für „seine“ Schule. Sie besitze nicht nur Charme, sondern biete „einzigartige Möglichkeiten, von denen andere Schulen nur träumen können.“ Der Schulleiter machte dabei unter anderem die moderne Lernwerkstatt zum Thema, aber auch die vielen Fachräume und natürlich die enorme Größe. Nach wie vor gehört das Uetersener Gymnasium nicht nur zu den ältesten Gymnasien im Land, sondern auch zu den Oberschulen mit den meisten Schülern. Rund 1300 besuchen derzeit das LMG. Bis zum Jahre 2016 könnte diese Zahl noch steigen. Dann verlassen rund 200 Abiturienten die Schule, der letzte G9- und der erste G8-Jahrgang.

Aufgrund der Größe können am LMG viele sogenannte Profile angeboten werden. Das sind Oberstufenkurse, die im Idealfall den Neigungen der Schüler entsprechen. Acht Profile werden zum nächsten Schuljahr am LMG angeboten.

Für die fünften Klassen spielt das erst einmal keine Rolle. Jedoch wünscht sich der Schulleiter, dass das Anmeldeverhalten der Eltern dem vom vergangenen Jahr entspricht (Fünfzügigkeit). Denn nur, wenn die Schule ähnlich stark bleibt, können die Mädchen und Jungen am LMG auch in Zukunft aus einem großen Profilangebot schöpfen. Am Gymnasium wird ein reflektiertes Handeln verlangt. Und das im Prinzip bereits in der fünften Klassenstufe. Während des Fachunterrichtes sollen die Kinder also lernen, die Folgen ihres Handelns abzuschätzen. Zudem werden die Grundsätze des Forderns und Förderns groß geschrieben.

31 Unterrichtsstunden in der Woche warten auf die Sexten. Der Unterricht endet in der Regel nach der sechsten Stunde. Jedoch gibt es einen langen Schultag, der mit einem Mensabesuch verknüpft wird. Außerdem, erläuterte Hans-Jürgen Brede, gebe es an dem langen Tag, nur vier Fächer (Doppelstunden). Der Orientierungsstufenleiter erläuterte die einzelnen Fächer, die vielen Arbeitsgemeinschaften, das breite Beratungsangebot, die Streitschlichungskultur am LMG und ging ebenfalls auf die Lernwerkstatt ein, die am 20. Februar eröffnet wird. Dort gebe es Angebote für Mathematik, Deutsch, Englisch, Französisch und Latein, sagte Brede.

Das LMG sei modern ausgestattet und biete viel Chancen. Die Schüler könnten alle Angebote kostenfrei nutzen.

Diese Vielfalt wird am kommenden Sonnabend von 9 bis 12 Uhr im Rahmen eines „Tages der offenen Tür“ vorgestellt. Es gibt „Schnupperunterricht“, die Eltern- und Schülervertreter stellen sich vor, und natürlich stehen auch einzelne Fachlehrer für Fragen zur Verfügung. Das Parken ist auf dem Pausenhof möglich.

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