Das ist Musik für Herz und Seele

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60 Besucher waren Zeugen eines ausgezeichneten Konzertabends in der Museumsscheune von Langes Tannen. Zu Gast war die Hamburger Gruppe „8 to the bar“, die mit ihrem fröhlichen Boogie Woogie, einem farbigen Blues und gekonnten Oldie-Klängen rund zwei Stunden zu überzeugen wussten. Dieses Konzert, organisiert von Manuela Fritz vom Café Langes Mühle und dem Uetersener Kontrabassisten Alfred Pelzer (Apex Trio) hätte ohne Frage mehr Besucher verdient gehabt, denn was die drei Musiker während des Abends „abspulten“, gehörte einer „höheren Liga“ an.

shz.de von
21. Mai 2015, 17:23 Uhr

Selten zuvor war eine so professionelle und zugleich warmherzige Truppe in Uetersen zu hören. Die Musiker stehen in der Tradition der berühmten Hamburger (Jazz)Szene der frühen 1970er Jahre. Damals galt: Wirklich gut ist Handgemachtes. „8 to the bar“ verbindet viele musikalische Stile, die eines gemeinsam haben: viel Swing. Und damit Lebensfreude. Durchaus stellten sie am Mittwochabend daher auch einen Kontrast zum gegenwärtigen Maiwetter dar, das alles andere als Hochgefühle aufkommen lässt. Dass Musikgrößen wie Abi Wallenstein und Vince Weber als musikalische Vorbilder von „8 to the bar“ angesehen werden dürfen, deutet auf die Professionalität hin, die von diesem Trio ausgeht. Weitere „Helden“ der Szene, die an dem Abend in Langes Tannen erstrahlen durften, waren Fats Domino, Chuck Berry und Nat King Cole.

Jazz und Boogie in Langes Tannen werde es, verriet Alfred Pelzer in der Pause, in diesem Jahr noch mehrfach geben.

Diesbezüglich Termine werden in den UeNa rechtzeitig bekannt gegeben.

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