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Uetersener Nachrichten

17. Dezember 2017 | 09:34 Uhr

Hallenfußball : Das I-Tüpfelchen fehlte

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Als Außenverteidiger ist es Kirill Shmakov gewohnt, sich Fehler erlauben zu dürfen, ohne dass diese gleich Gegentore zur Folge haben. Am Sonntag hütete Shmakov beim Hallenfußballturnier um den „Ravo-Cup“ allerdings das Tor der 1. Herren des TSV Ue- tersen ‒ und leistete sich, nach bis dahin sehr guten Leistungen, im Halbfinale gegen den Landesliga-Rivalen FC Elmshorn einen entscheidenden Patzer. In der vorletzten Minute rollte Shmakov einen gefangenen Ball genau auf einen FCE-Spieler ab ‒ dessen Pass nutzte Patrick Hiob zum 1:2, weshalb die Uetersener den Finaleinzug verpassten. „Schade, das wäre das I-Tüpfelchen auf einen guten Auftritt gewesen“, sagte TSV-Betreuer Uwe Wolter, der verantwortlich an der Bande stand.

shz.de von
erstellt am 24.Jan.2016 | 21:38 Uhr

Weil Kevin Koyro doppelt traf, legten die Uetersener mit einem 2:1-Sieg gegen den SV Lurup (Oberliga) am Sonntag einen guten Start in das Turnier des Kummerfelder SV hin. Gegen den Gastgeber (Kreisliga 8) reichte es nur zu einem 1:1-Unentschieden; Florian Blaedtke hatte zum 1:0 getroffen. Im mit Spannung erwarteten vereinsinternen Duell gegen die eigene Reserve (Bezirksliga) stachelte ein 0:1-Rückstand (Jon Schwertfeger) die Liga-Spieler zusätzlich an: Jannek Laut und Marvin Schramm drehten die Partie. Dass Mats Lennart Enderle einen Schuss von Marc-Dominik Born zum 2:2 ins eigene Netz lenkte, korrigierte der Verteidiger der 1. Herren umgehend: Nach einem Alleingang schoss er auf der für ihn „richtigen“ Seite zum 3:2 ein.

Damit hatte die Liga-Mannschaft nicht nur die interne „Hackordnung“ gewahrt, sondern auch den Sprung ins Halbfinale vorzeitig geschafft. Trotzdem brillierten die Rosenstädter in ihrem letzten Gruppenspiel beim 5:1-Kantersieg gegen ihren Landesliga-Rivalen VfL Pinneberg II. Dreimal Laut und zweimal Koyro waren die Torschützen.

Gegen die Elmshorner lief der TSV schnell einem Rückstand hinterher: Der Ex-Uetersener Gezim Sabani traf schon in der ersten Minute. Zwar ließ FCE-Keeper Jannik Reichel einen haltbaren Blaedtke-Schuss zum 1:1 passieren ‒ doch der Fehler von Shmakov, der letztmals in seiner Jugend als Torwart aktiv war, besiegelte das Aus. Das Duell um den dritten Platz spielten die Uetersener Teams nicht aus, sondern traten zum Neunmeterschießen gegeneinander an. Hier glänzte Shmakov dann wieder, als er den ersten Neunmeter, getreten von Lars Tiedemann, abwehrte. Schwertfeger und Jörg Dreier trafen danach zwar für die TSV-Reserve ‒ doch Koyro, Phillip Kuschka und Till Mosler schossen die 1. Herren auf den Bronze-Rang.

Im Finale schlug Oberligist SV Rugenbergen den FCE mit 4:2 und triumphierte damit zum vierten (!) Mal in Folge beim Kummerfelder Turnier.

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