Investition : Das große Renovieren hat begonnen

Bald sind es 40 Jahre her, da die drei Hochhäuser „An der Klosterkoppel“ gebaut worden sind. Eigentlich sollten es fünf werden, doch die Neue Heimat ging pleite. Das Hochhaus „An der Klosterkoppel 8“ befindet sich im Eigentum. Die 96 Partien achten sehr darauf, dass die Bausubstanz erhalten bleibt. Das ist kein leichtes Unterfangen. Und auch kein billiges!

shz.de von
26. Juli 2012, 17:47 Uhr

Derzeit sind die Fachleute der Uetersener Malerei und Autolackierung Riewesell dabei, die Südwestseite des Hauses zu streichen. Mit einem Spezialanstrich, der das Eindringen von Feuchtigkeit unmöglich machen soll.

Weiter wichtige Aufgabe der Fachleute ist das Auswechseln der Fugenbänder zwischen den einzelnen großen Betonplatten. Mit der Zeit – durchschnittlich alle zehn bis 15 Jahre – werden die Fugenbänder porös. Sie verlieren ihre Elastizität und reißen. Diese Risse vergrößern die Gefahr des Eindringens von Feuchtigkeit stark. Das Regenwasser führt schnell auch zu hässlichen Flecken in den Wohnungen.

Im Vorfeld der Sanierung wurden starke Betonschäden entdeckt, die es zunächst zu beheben galt.

Hervorgerufen durch Feuchtigkeit führten diese zum Rosten einiger Stahlarmierungen. Diese mussten behandelt und zum Teil sogar ausgetauscht werden. Der schadhafte Beton wurde ebenfalls ersetzt. Die Geamtkosten (inklusive der Gerüstkonstruktion mit 19 Gerüstlagen) belaufen sich auf einen Betrag, mit dem man schon ein kleines Einfamilienhaus errichten kann. Und es handelt sich nur um eine von vier Seiten! Mit der Sanierung der Nordwestseite soll im kommenden Jahr begonnen werden. Auch hier sind vorgeschaltete Betonsanierungen nicht auszuschließen. Die Hochhäuser sind eben in die Jahre gekommen.

Mit dem Abschluss der laufenden Sanierungsabreiten ist im August dieses Jahres zu rechnen.

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