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Uetersener Nachrichten

17. Oktober 2017 | 00:27 Uhr

Dorfabend : Das Glöckchen bleibt in Haselau

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Zum dritten Mal in Folge ist die legendäre Glocke, begehrte Trophäe des Siegers beim „Kampf der Giganten“ während des Dorfabends, am Wochenende nach Haseldorf gegangen. Haselaus Bürgermeister Rolf Herrmann nahm es mit Humor und Gelassenheit: „Wir brauchen die große Glocke nicht, weil wir im Gemeinderat die leisen Töne bevorzugen und damit gut klar kommen“, sagte er.

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erstellt am 18.Aug.2013 | 18:22 Uhr

So wird also auch im kommenden Jahr im Haselauer Kommunalparlament die kleine Glocke mit ihrem eher zarten Stimmchen zum Einsatz kommen. Es war der 39. Dorfabend in der Deekenhörn, ein wunderbar harmonisches und fröhliches Fest unter der Regie der Vereinsgemeinschaft Haseldorfer Marsch. Und weil neue Besen eben manchmal besonders gut kehren, war der neue Vorstand einen etwas anderen Weg gegangen. Während beim Kinderfest am Nachmittag mit sage und schreibe 14 verschiedenen Spielangeboten von leicht bis äußerst knifflig alles nahezu beim alten blieb, verzichteten die Veranstalter beim „Kampf der Giganten“ auf Klamauk. Kein Wikingerhelm, keine Gewänder aus Jutesäcken für die Politikerteams, keine Aufgaben, bei denen nur voller Körpereinsatz zum Sieg führt.

Stattdessen mussten die beiden Dreierteams (Haselau: Rolf Herrmann, Wilfried Plüschau, Rudolf Zilles; Haseldorf: Bürgermeister Uwe Schölermann, Boris Steuer, Gerhard Koopmann) ihr Wissen über die jeweils andere Gemeinde beweisen und eine Geschicklichkeitsaufgabe bewältigen, bei der es vorrangig um Teamgeist ging.

Hunderte von Zuschauern feuerten die Mannschaften an, rätselten im Stillen mit und feierten Sieger und Zweitplatzierte am Ende mit begeistertem Applaus. Ebenso wie die weiteren Showeinlagen des Abends: die musikalische Eröffnung durch den Haselauer Spielmannszug, sportliche Darbietungen von Kindern und Jugendlichen des TV Haseldorf sowie der Uetersener Tanzschule Wiebke Buck.

Gefeiert wurde anschließend unter freiem Himmel bis tief in die Nacht. Die Anwohner bekamen von dem Fest kaum mehr mit als den Lärm. Denn auch für die Sicherheit hatten die Organisatoren gesorgt. Straßenzüge und Grundstückseinfahrten waren abgesperrt worden, ein Wachdienst übernahm die Kontrollen am und auf dem Gelände.

Im nächsten Jahr folgt also nun der 40. Dorfabend, ein Jubiläum. Für Rolf Herrmann kein besonderer Anlass, schließlich sei jeder Dorfabend in der Vergangenheit immer auch ein besonderer gewesen, sagte er.

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