Abschied nach 23 Jahren : Das Gesicht der Diakonie

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Immer im Dienste anderer: 23 Jahre lang hat Susanne Epskamp Kreis Pinnebergern geholfen, ein Dach über dem Kopf zu finden. Nun hat sich die Leiterin der Sozialen Wohnraumhilfe und Beratungsstelle für Wohnungslose im Kreis entschieden, selbst neue vier Wände zu beziehen – allerdings südlich der Elbe.

shz.de von
22. Juli 2012, 21:22 Uhr

Daher wird die langjährige Sozialpädagogin des Kirchenkreises Hamburg-West-Südholstein, vormals Kirchenkreis Pinneberg, die Region und ihre bisherige Wirkungsstätte verlassen. „Susanne Epskamp hat viele Jahre lang das Gesicht der Diakonie und vor allem der Wohnungslosenarbeit in Kreis und Stadt Pinneberg mitgeprägt“, sagt Diakoniepastorin Maren von der Heyde.

Gemeinsam mit Propst Thomas Drope, Andrea Makies, der Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes Hamburg-West/Südholstein und zahlreichen Mitarbeitern diakonischer und kommunaler Einrichtungen wird sie Susanne Epskamp im Sozialcafé Pino am Freitag, 24. August in Pinneberg verabschieden.

Dieser Ort wurde bewusst gewählt. Susanne Epskamp hat das Sozialcafé des Diakonischen Werkes Hamburg-West/Südholstein mit einem Team aufgebaut und in den letzten Jahren geleitet. Mit ihrem Einstand im Jahre 1989 begann Susanne Epskamp im Auftrag der Stadt Pinneberg ein neues Konzept zur Vermeidung und Behebung der Obdachlosigkeit umzusetzen.

„Die Arbeit weitete sich aus. Nach einem Jahr kam eine weitere Kollegin dazu, und Anfang der neunziger Jahre wurden die ambulante Wohnungslosenhilfe im Diakonieverein und die Soziale Wohnraumhilfe, die im Auftrag der Stadt arbeitete, zusammengelegt“, berichtet die Sozialpädagogin aus ihrer Anfangszeit. Die Einrichtungen im Kreis arbeiten mittlerweile unter dem gemeinsamen Träger des Diakonischen Werks Hamburg-West/Südholstein zusammen und die Arbeit ist gewachsen.

Zwei hauptamtliche Mitarbeiterinnen im Sozialcafé Pino, sieben Hauptamtliche in der Wohnungslosenhilfe Pinneberg und Quickborn und ein großer Kreis Ehrenamtlicher bilden ein festes Netz professioneller Unterstützung für wohnungslose Menschen. Diakoniepastorin Maren von der Heyde: „Wir erwarten zur Verabschiedung von Frau Epskamp zahlreiche Kolleginnen und Kollegen aus Diakonie, Kirche, Stadt und Kreis Pinneberg. Alle sind herzlich eingeladen.“

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