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Heidgrabener Bauhofleiter Johann Schmidt : Das ganze Dorf wünscht alles Gute

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Herzlich und immer zur Stelle, wenn handwerklicher Einsatz benötigt wird, so kennen die Heidgrabener ihren Bauhofleiter Johann Schmidt. Auch gestern war Johann Schmidt in der Gemeinde unterwegs, aber diesmal nicht, um für Sauberkeit zu sorgen und nach dem Rechten zu sehen. Diesmal wurde Johann Schmidt von seinen Bauhofkollegen auf einem geschmückten Anhänger, eskortiert von Gernot Bednarz im Polizeiauto, durch die Gemeinde gefahren. Überall winkten ihm die Heidgrabener zu, an mehreren Stationen schüttelten sie ihm die Hände und wünschten ihm alles Gute. Denn Johann Schmidt geht in Altersteilzeit.

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erstellt am 24.Feb.2012 | 21:43 Uhr

Ganz besonders liebevoll verabschiedeten sich die Heidgrabener Kinder von dem 62-Jährigen. Denn die Abschiedsfahrt führte natürlich auch zur AWO-Spielstunde, der Schule und dem Kindergarten. Vor der Bücherei winkten Zweitklässler, die bei Marion Sörensen zur „Lesestunde“ waren, mit gelben Luftballons. „Ade, Auf Wiedersehen! Wir hatten eine schöne Zeit!“ sangen dann auf dem Schulhof alle 138 Grundschüler. Sie hatten, mit Tulpen in der Hand, gemeinsam mit ihren Lehrerinnen ein Spalier gebildet. Mit großer Rührung nahm Johann Schmidt von jedem Kind eine Tulpe und gute Wünsche entgegen. Auch in der AWO-Spielstunde war er mit Tulpen und dazu mit einem selbst gebastelten Orden „Herr Schmidt, der beste Heilemacher“ bedacht worden. Nach der Fahrt durch das Spalier der Grundschüler steuerten die Bauhofmitarbeiter mit ihrem nun ehemaligen Chef den Kindergarten an. Und auch dort gab es für ihn Tulpen, von Kindern selbst gemalte Bilder und ein Lied. „Johann Schmidt geht jetzt nach Haus. Wir sagen Dankeschön und freuen uns auf ein Wiedersehen“, sangen die 80 Kindergartenkinder zum Abschied.

20 Jahre war Johann Schmidt im Bauhof tätig, davon 15 Jahre als Leiter. Seinen letzten Arbeitstag hatte er bereits am 23. Februar. Unter einem Vorwand lockten ihn seine Bauhofkollegen jedoch noch einmal am 24. Februar an seine langjährige Wirkungsstätte. Dort überraschten sie ihn mit einem gemeinsamen Frühstück und der Abschiedsfahrt durch das Dorf. „Ich bin überwältigt und danke Euch allen sehr“, sagte Johann Schmidt. Der seit ein paar Jahren in Klein Nordende lebende Hobby-Jäger hat nun mehr Zeit für Familie, Damwildgatter und „Ländereien“, versprach aber, hin und wieder in Heidgraben vorbeizuschauen.

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