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Förderverein : Das Freibad attraktiver gestalten

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Es „knirscht ein bisschen im Freibad Oberglinde. Das gilt für den Förderverein des Naturbades, aber auch der Zustand der Anlage ist wenige Tage vor dem Start der Badesaison noch verbesserungsbedürftig. Allerdings wurden während der Jahresversammlung des Fördervereins im „Steak House Grando Sukredo“ Gesprächsbereitschaft von allen Seiten signalisiert und erste Lösungen gefunden.

shz.de von
erstellt am 29.Mai.2014 | 19:09 Uhr

Als „ein schwieriges Jahr“, charakterisierte die Vorsitzende Monika Hagen 2013. Der frühere Vorsitzende Dieter Gering wollte sein Amt abgeben und hatte auch schon einen Nachfolger gefunden. Der verstarb jedoch kurz vor der Jahresversammlung. Diese musste verschoben werden, um einen neuen Vorsitzenden zu finden. Schließlich erklärte sich die Gründungsvorsitzende des Fördervereins bereit, das Amt noch einmal zu übernehmen. Das Leitungsgremium musste sich neu finden. Monika Hagen strich heraus, dass es gelang das traditionelle Herbstfest zu organisieren. „Etwas zäh“ verliefen jedoch andere Projekte, mit denen die Attraktivität des Bades gesteigert werden sollte. Die Anschaffung einer Netzschaukel für die Kinder gelang nicht. Grund: Lange Entscheidungswege und eine umständlichen Umsetzung nicht nur in der Verwaltung, sondern auch im Verein.

Monika Hagen gelobt Besserung und verwies auf den Haushaltsplan für das kommenden Jahr. Die Netzschaukel für den Kinderbadestrand soll 2014 kommen, Kosten 1800 Euro. Als weitere Investitionen sind die Teilerneuerung einer hölzernen durch eine Treppe aus Recyclingmaterial (4500 Euro), das Aufstellen von Hinweisschildern (500 Euro) und die Anschaffung von Sitzbalken für den Eingangsbereich des Bades (1500 Euro) vorgesehen. Nach wie vor zahlt der Förderverein die Arbeit des „Saubermannes“, der morgens die Hinterlassenschaften nächtlicher Feiern beseitigt (4000 Euro).

Die Investitionen in die Treppe hätten jedoch nach Ansicht der Vorsitzenden vermieden werden können, wenn die gärtnerische Pflege ordnungsgemäß durch die Stadt Uetersen ausgeführt worden wäre. Derzeit läge auf den Treppen noch immer dasHerbstlaub, so Monika Hagen.

Auch der Eingangsbereich des Bades, der Parkplatz und die Straße An der Tonkuhle müsste regelmäßiger gekehrt und die Sträucher gründlicher zurückgeschnitten und das Laub des Vorjahres an den Fahrradständern entfernt werden. „Ich weiß, dass über die Zuständigkeit zwischen Uetersen und Moorrege gestritten wird“, berichtete die Rechtsanwältin. Vielleicht könnte der Förderverein helfen. Monika Hagen sagt: „Bitte sprechen Sie uns an.“ Ein anwesender Mitarbeiter des Uetersener Bauhofes, der auch Mitglied im Förderverein ist, kündigte schon mal die umgehende Reinigung des Parkplatzes an.

Freizeitgestaltung und Naturschutz

Was für ein Kleinod das Naturbad Oberglinde ist, hat den Anwesenden des Jahresversammlung des Fördervereins ein Fachmann erklärt. Unter dem Titel „Wilde Begegnungen im Naturbad – Enten, Gänse und mehr“ berichtete Sven Schwake, stellvertretender Vorsitzender der Kreisjägerschaft.

Als „perfekte Symbiose von Freizeitgestaltung und Naturschutz“ charaktrerisiert er die Tonkuhle und das umliegende Gelände. Es sei ein hochkomplexes Zusammenspiel von Tieren, Pflanzen und anderen Lebewesen. Das wichtigste Thema in Oberglinde seien die Wasservögel. Neben Fischottern und Sumpfbiber, seien Blässhühner, Höckerschwäne, Graureiher, Haubentaucher sowie etwa 25 Enten- und zahlreiche Gänsearten anzutreffen. Was die Besucher tun könnten, um dieses Kleinod zu erhalten, wolte die Vorsitzende Monika Hagen von dem Jäger wissen. Der empfahl auf Fütterungen jeder Art zu verzichten, sei es bewusst oder unbewusst durch das Liegenlassen von Lebensmitteln.

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