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Tag der offenen Tür : Das Fördern und Fordern in der Waage

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Feste Einzugsbereiche für Schulen gibt es schon seit geraumer Zeit nicht mehr. Auch weiterführende Schulen konkurrieren inzwischen untereinander. Anfang eines jeden Jahres geht es darum, sein eigenes Profil „zur Schau“ zu stellen und mit diesem um die Gunst der Eltern zu werben. Die Erziehungsberechtigten von Viertklässlern werden dabei eingeladen, sich vor Ort ein eigenes Bild zu verschaffen. Nicht nur die Schulleitungen hoffen am Ende eines solchen Präsentationstages, so wie er am Sonnabend am LMG stattgefunden hat, überzeugt zu haben.

Das Gymnasium mit seinen mehr als 1200 Schülern profitiert von der Größe. Mit ihr steigt das Angebot und damit die Attraktivität als Teil des Schulprofils.

Insofern waren am Sonnabend wirklich alle eingespannt worden. Vom Schulleiter bis zum Fünftklässler. Eigens für diesen Tag der offenen Tür wurde ein Programm erstellt, an dem sich die Pennäler selbst aber auch die Lehrer, die Eltern, die Koordinatoren und die Schulleitung einbrachten. Wie läuft’s im Mathematikunterricht? Welche Chancen bietet der Musikzweig? Welche Aufgaben hat der Gesamtelternbeirat? Welchen Stellenwert genießen die Fächer Chemie, Biologie und Physik am LMG?

Es waren viele Fragen, die am Sonnabend geklärt werden konnten.

Dass eine Lernwerkstatt nichts mit Hammer und Zange zu tun hat, erlebten die Eltern bei einem Besuch dieser Fachräume, eingerichtet im Oberstufengebäude. Die „Werkstatt“ des intensiven (dem Unterricht nachgeschalteten) Lernens unter Aufsicht eines Lerncoaches und mit angeschlossenem „Schularbeitszirkel“ genießt innerhalb der Lehrerschaft ein hohes Ansehen. Zudem staunten die Eltern beim Besuch der gut ausgestatteten Fachräume.

Der Eindruck vieler: Am LMG werden die Kinder nicht alleine gelassen, sondern dort abgeholt, wo sie stehen. Neben dem Fordern gehört auch das Fördern zum Grundprinzip am G8-Gymnasium.

Schließlich erreichen auch Oberschulen immer mehr heterogene Gruppen, die individuelles Reagieren notwendig machen.

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erstellt am 16.Feb.2014 | 17:32 Uhr

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