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Uetersener Nachrichten

18. Dezember 2017 | 06:43 Uhr

Fußball : „Das fairste Turnier aller Zeiten“

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Auf dem Parkplatz der Klaus-Groth-Schule Tornesch waren am Sonnabend viele Rettungs- und Feuerwehrfahrzeuge zu sehen. So war es schon in den letzten Jahren, jeweils am dritten Sonnabend im Januar ‒ an diesem Tag richtet die Freiwillige Feuerwehr Tornesch nämlich traditionell ihr Hallenfußballturnier um den „Blaulicht-Cup“ aus. In diesem Jahr gab es die zwölfte Auflage der Veranstaltung, die zur Kameradschaftspflege ins Leben gerufen worden war. Und laut Sascha Gruntmann, aus dem Organisationsteam, war sie eine ganz besondere: „Es war der fairste Blaulicht-Cup aller Zeiten“, so Gruntmann.

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erstellt am 18.Jan.2016 | 20:45 Uhr

Auch Reinhard Koppers, der wie schon in den letzten Jahren zusammen mit Michael Brandt als Schiedsrichter fungierte, stellte den aktiven Kameradinnen und Kameraden ein gutes Zeugnis aus: „Es ist sehr fair zugegangen ‒ wir mussten keine einzige Zeitstrafe verhängen“, so Koppers, der in Erinnerung an die letzten Jahre sagte: „Das war leider nicht immer so, denn da gab es unter anderem einen Kopfstoß und eine Spuck-Attacke ...“ So sprach auch Ralf Diedrichsen, der als Pressewart der Tornescher Wehr auf Thomas Ueckert folgte und seine Premiere beim „Blaulicht-Cup“ gab, von einem „absolut gelungenen Turnier“.

Die ungleiche Anzahl von neun teilnehmenden Teams führte dazu, dass es eine Fünfer- und eine Vierer-Gruppe gab. Während in den zehn Spielen der „großen“ Gruppe 28 Tore fielen (im Schnitt 2,8 Treffer pro Partie), ging es in der „kleinen“ Gruppe mit nur sieben Toren in sechs Duellen deutlich spartanischer zu: Während die Freiwillige Feuerwehr Moorrege knapp den zweiten Platz verpasste, schaffte die Freiwillige Feuerwehr Heist aufgrund einer um einen Treffer besseren Tordifferenz gegenüber ihren Kameraden aus Klein Nordende den Einzug ins Halbfinale. Hier setzte es dann eine 0:7-Pleite gegen die Freiwillige Feuerwehr Seester, was das deutlichste Ergebnis des Tages war.

Obwohl auch das Spiel um Platz drei verloren ging (0:3 gegen die Dienstsportgemeinschaft der Freiwilligen Feuerwehren Bilsen/Quickborn), sagte der Heistmer Klaas-Gerrit Both: „Es hat sehr viel Spaß gemacht, bei diesem Turnier mitzuspielen!“ Der frühere Liga-Spieler des TSV Heist erzielte per Hacke den wohl schönsten Treffer des Turniers. Das letzte Tor markierte Christian Lohse: Als im Finale alle schon mit einem Neunmeterschießen rechneten, erzielte er 30 Sekunden vor Ultimo für die Freiwillige Feuerwehr Seester das 1:0 gegen das Team des Katastrophenschutzes Pinneberg. Damit verteidigte die Wehr aus Seester ihren Titel ‒ und nahm aus den Händen des Tornescher Bürgermeisters Roland Krügel erneut den großen „Stadtwerke-Pokal“ entgegen.

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