zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

22. August 2017 | 15:10 Uhr

Fußball : Das erste Remis

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Eine für sie in dieser Saison noch neue Erfahrung machten die 1. Herren des TSV Uetersen am Freitagabend: Nach zunächst zwei Niederlagen sowie anschließend drei Siegen in Folge gab es für sie erstmals in dieser Spielzeit ein Unentschieden. Die Landesliga-Partie bei Blau-Weiß 96 Schenefeld endete mit einem 0:0-Remis – dass dabei ein Hase, der sich in der zweiten Halbzeit auf dem Platz verirrte, unter den mitgereisten TSV-Anhängern für den größten Jubel sorgte, spricht Bände ...

Beinahe wären die Uetersener im Stadion Achter de Weiden früh in Rückstand geraten. Nach einer Freistoßflanke, die Fabio Bandow von links in den TSV-Strafraum schlug, traf Thies Raschke aus fünf Metern, soll dabei jedoch im Abseits gewesen sein. Glück für die Gäste, die danach aber keine klare Schenefelder Chance mehr zuließen. Christoph Richter, der das TSV-Tor hütete, weil Christopher Knapp beim Training in der vergangenen Woche eine Fingerverletzung erlitten hatte, bekam somit keine Möglichkeit, sich auszuzeichnen. Auf der Gegenseite gab Philipp Ehlers den ersten Uetersener Torschuss ab, der aber viel zu schwach geriet und 96-Keeper Florian Jensen vor keine Probleme stellte (7.). Als Parvis Sadat-Azizi kurz darauf eine Freistoßflanke auf den kurzen Pfosten zirkelte, klärten die Blau-Weißen soeben noch vor dem heran eilenden Christian Förster (10.). Dann zögerte der Ex-Schenefelder Marcel Jobmann nach einem Pass von Philipp Ehlers zu lange, so dass die 96-Verteidiger seinen Schuss noch abblocken konnten (15.). Einem Torerfolg am nächsten kam Dennis Weber: Der 27-Jährige, der als Innenverteidiger einmal mehr bärenstark spielte, zog von halbrechts aus 25 Metern ab – doch Jensen fischte den Ball mit den Fingerspitzen noch aus dem langen Eck (16.).

Es folgten zahlreiche Fehlpässe und nicht sauber zu Ende gespielte Aktionen im Mittelfeld. Viel zu selten griffen die Gäste über die Flügel an. Als sie es doch einmal taten, wurde es gleich gefährlich: Eine scharfe Rechtsflanke von Philipp Ehlers verpasste Jobmann hauchdünn, dann klärten die Schenefelder Ilias Ide und Lars Hartmann gemeinsam vor dem am zweiten Pfosten lauernden Frank Saaba (35.). Die wenigen Höhepunkte der zweiten Halbzeit sind schnell aufgezählt: Als Saaba im Fallen den Ball noch zu Jobmann passte, zielte dieser vorbei, stand aber ohnehin im Abseits (52.). Und als Florian Blaedtke links Jannick Prien steilschickte, verpassten dessen Hereingabe mehrere Spieler beider Teams. Dass Philipp Ehlers sich beim letzten Angriff festrannte und ein Offensivfoul beging, bevor Schiedsrichter Torben Kunde nach einer viel zu kurzen Nachspielzeit abpfiff, passte ins Bild – es sollte einfach nicht sein.

zur Startseite

von
erstellt am 07.Sep.2014 | 19:58 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert