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Uetersener Nachrichten

11. Dezember 2017 | 01:42 Uhr

Fußball : Das Ende aller Träume

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Zumindest die leise Hoffnung, noch Kreisliga-Vizemeister werden und eventuell den Durchmarsch in die Bezirksliga schaffen zu können, war bei den 1. Herren des Hetlinger MTV noch vorhanden. Die am Sonntag bezogene 1:2-Niederlage beim Tabellen-Dritten 1. FC Quickborn bedeutete allerdings das Ende aller Träume, bei nun zwölf Zählern Rückstand auf die Eulenstädter. Bei einem Sieg wären es sechs Punkte gewesen, doch HMTV-Trainer Jonas Hübner gab ehrlich zu: „Wir haben verdient verloren, da wir zu viele Torchancen des Gegners zugelassen haben!“

shz.de von
erstellt am 16.Feb.2016 | 20:32 Uhr

Weil Schiedsrichter Mike Schnitger (WTSV Concordia) deutlich verspätet erschien, begann die Partie fast eine halbe Stunde später als geplant. „In der ersten Viertelstunde haben wir richtig gut gespielt“, berichtete Hübner. Und gleich ihre erste Chance nutzten die Gäste auch zum Führungstreffer: Nach einem schönen Diagonalpass von Fabian Ecke hinter die FCQ-Abwehr („Solche Bälle haben wir leider viel zu selten gespielt“, seufzte Hübner) rückte Timo Protz schön ein und vollstreckte zum 0:1 (8. Minute). Danach übernahm aber schnell die Heim-Elf das Kommando und FCQ-Torjäger Steven Schönfeld „zog die Bälle magisch an“, wie Hübner es ausdrückte.

Allerdings hatte Schönfeld, der in dieser Saison bereits 25 Mal traf und damit die Schützenliste der Kreisliga 8 anführt, ausnahmsweise einmal kein Zielwasser getrunken. „Er hat alleine in der ersten Halbzeit siebenmal über unser Tor geköpft, was sonst nicht allzu oft vorkommt“, so Hübner. HMTV-Torwart Daniel Kleinwort parierte zudem wiederholt gut und hatte das Glück des Tüchtigen, dass einige Schüsse genau auf ihn kamen. So blieb es bis zur Pause beim knappen 1:0 für die Hetlinger, die darüber laut Hübner „sehr glücklich sein konnten“. Kurz nach dem Seitenwechsel gab es dann eine „Schlüsselszene“, so Hübner: Kamil Ludwicki drang in den FCQ-Strafraum ein und wurde, während der Ball schon ins Aus rollte, noch vom Quickborner Pascal Schlüter gefoult. Schnitger entschied auf Elfmeter und zeigte Schlüter, weil dieser sich vehement beschwerte, die Rote Karte. Den Strafstoß setzte Adnan Kubat jedoch über die Latte (50.). „Wenn uns hier das 2:0 gelungen wäre, hätten wir in Überzahl sehr wahrscheinlich gewonnen“, vermutete Hübner.

Der vergebene Elfmeter wirkte allerdings lähmend auf die Hetlinger, während die Hausherren in Unterzahl nun noch motivierter zu Werke gingen. Colin Heath egalisierte zum 1:1 (67.) und in der Nachspielzeit gelang dem Quickborner Alexander Keck das 2:1-Siegtor (91.). „Das war verdient, aber aufgrund des Zeitpunktes sehr bitter“, so Hübner, der sich ärgerte: „Bei einem Sieg wären wir wieder im Geschäft gewesen ...“

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