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Mehrfamilienhaus ist nun unbewohnbar : Das dritte Großfeuer in kurzer Folge

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Es war der dritte Großbrand binnen weniger Monate, der in der Gemeinde ausgebrochen ist. Und die Schadenshöhe des Feuers am Neujahrsmorgen lässt sich noch nicht abschätzen. Er dürfte aber hoch im sechsstelligen Bereich liegen. Die Kriminalpolizei ermittelt zur Brandursache. Brandstiftung ist nicht auszuschließen, ein technischer Defekt an einem der beiden Pkws ist möglich, aber wohl nicht wahrscheinlich.

shz.de von
erstellt am 01.Jan.2013 | 19:16 Uhr

Im Bereich der unter dem Carport aus Holz abgestellten Fahrzeuge hat das Feuer augenscheinlich begonnen und zu einem Gebäudebrand geführt, der nun mehrere Familien obdachlos gemacht hat.

Die Kräfte konnten ein zweites, in direkter Nachbarschaft stehendes Haus vor dem Feuer bewahren. Dort waren aufgrund der Hitze bereits Fensterscheiben gesprungen. Menschen wurden bei dem Einsatz zum Glück nicht verletzt.

Heists stellvertretender Wehrführer, Hartmut Glashoff, koordinierte den Einsatz, bei dem mehr als 100 Feuerwehrleute im Einsatz waren. Der stellvertretende Kreiswehrführer, Frank Homrich, machte sich ebenfalls ein Bild von der Lage. Probleme bereitete den Einsatzkräften das in Brand geratene Mehrfamilienhaus. Dieses war gerade erst energetisch auf den neuesten Stand gebracht worden. Unterhalb des Pfannendachs befand sich neben Dämmfilz eine Lattung mit sogenannten Sandwichplatten. In deren Zwischenräumen bahnte sich das Feuer, geschützt vor dem Löschwasser, seinen Weg. Letztlich musste fast das komplette Dach abgedeckt und diese Platten mit Gewalt zerstört werden.

Tolle Geste: Mehrere Bürger brachten den Einsatzkräften während des kühlen und regnerischen Morgens Tee, Kaffee und belegte Brote an die Einsatzstelle.

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