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Uetersener Nachrichten

23. Oktober 2017 | 11:57 Uhr

Vorstellung : Das Direktmandat zurückholen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Das Ziel ist für Thomas Hölck klar: „Ich will das Direktmandat für die SPD zurückgewinnen“, steht für den Landtagskandidaten im Wahlkreis 24 (Pinneberg-Elbmarschen) fest.

shz.de von
erstellt am 03.Feb.2012 | 20:52 Uhr

Von 2005 bis 2009 saß der Haseldorfer bereits im Kieler Parlament. Bei der Wahl vor knapp drei Jahren verlor er das Mandat an Barbara Ostmeier (CDU).

Wahlkampfschwerpunkte stellte Hölck während eines Pressegesprächs vor. „Bodenständig und sachlich“ will er agieren. Wichtigste Themen sind für ihn die Haushaltskonsolidierung, Bildung und Energie. Die Auseinandersetzung mit Barbara Ostmeier will Hölck über die Sachthemen führen. So habe die Christdemokratin für die Kürzungen beim Frauenhaus und der Fachschule in Wedel sowie gegen den Erhalt von 300 Lehrerstellen gestimmt, streicht der 49-Jährige heraus.

Die in der Landesverfassung festgeschriebene Schuldenbremse muss bis 2020 eingehalten werden. Allerdings will der stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende nicht wie Schwarz-Gelb das Land „kaputtsparen“. 60 bis 120 Millionen Euro, so hatte der Landesrechnungshof ermittelt, ist durch eine Zusammenlegung von Landkreisen einzusparen. Weitergehenden Verwaltungsstrukturreformen erteilt der Genosse eine Absage. „Die Ämter müssen bleiben, weil sie kostengünstig arbeiten“, sagt Hölck. Ferner sollte sich Schleswig-Holstein über den Bundesrat für eine Anhebung des Steuersatzes für Spitzenverdiener einsetzen.

Zu schwach sind für den Sozialdemokraten die Bemühungen der Kieler Regierung, die Energiewende auf Landesebene umzusetzen. Um flotter Eignungsflächen für Windräder auszuweisen, soll es einen Bedarfsmanagement zwischen Land, Kreisen und Kommunen geben. Weiterhin möchte Hölck die kommunalen Energieversorger stärken.

Die Zahl der Schüler sinkt kontinuierlich und deswegen könnten 3650 Lehrerstellen in den kommenden Jahren gestrichen werden. Der Vater zweier Kinder will die Bildung stärken, indem die Hälfte „im System bleibt“. Die Zahl der Schulabbrecher und Jugendlichen ohne Hauptschulabschluß muss gesenkt werden. Beitragen könnte dazu die Einrichtung von einer Sozialpädagogenstelle pro Schule, so der Landtagskandidat. Zudem soll mindestens ein Kita-Jahr gebührenfrei gestellt werden.

Zukunftsgespräche und Benefizveranstaltung: „Zukunftsgespräche“ nennt der SPD-Landtagskandidat Thomas Hölck eine Veranstaltungsreihe, mit denen er wichtige Themen für den Wahlkreis ansprechen will.

Los geht es bereits am kommenden Donnerstag, 9. Februar. Zu dem Thema „Die ärztliche Versorgung in Stadt und Land sicherstellen!“ hat der Haseldorfer den Gesundheitspolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Bernd Heinemann eingeladen. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr in Ladiges Gasthof in Holm. Weitere Zukunftsgespräche sind zu den Themen Energie, Integration, Bildung und Wohnungsbau geplant.

Außerdem organisiert Hölck zusammen mit der SPD Wedel eine Benefizveranstaltung für den Erhalt des dortigen Frauenhauses. Am 8. März, dem Internationalen Frauentag, tritt „tritopkabarett“ auf der Batavia auf. Zu Veranstaltungen im Wahlkreis werden der SPD-Spitzenkandidat Torsten Albig und der Landesvorsitzende Ralf Stegner erwartet. Der gelernte Maurer und studierte Bauingenieur will sich besonders um die Lebensbedingungen der Menschen kümmern. „Die Wohnungsnot in Hamburg strahlt auch auf das Umland aus“, berichtet Hölck. So seien die Mieten in Wedel stark gestiegen. Sein Gegenmittel: „Der soziale Wohnungsbau muss wieder aktiviert werden.“ 120 Millionen Euro hatte die zwischen 2005 und 2009 regierende schwarz-rote Koalition aus dem Kommunalen Finanzausgleich entnommen. Dieses Geld war eigentlich für Städte und Gemeinden gedacht, was dort zu einem Aufschrei der Entrüstung führte. Nun möchten die Sozialdemokraten dieses Geld den Kommunen zurückgeben – allerdings zu ihren Bedingungen. „Für Investitionen in den Ausbau der Krippen oder die Ganztagsangebote an den Schulen sollen die Kommunen diese Mittel verwenden“, erklärt Hölck. Bis 2017 werden die 120 Millionen Euro so schrittweise fließen.

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